Die 11 schönsten griechischen Inseln

Über 3.000 Inseln kann Griechenland vorweisen, davon sind an die 90 bewohnt, von diesen werden etwa ein Drittel auch touristisch genutzt. Welche griechische Insel die schönste ist? Entscheidet selbst

11 besonders schöne Inseln, allesamt traumhafte Urlaubsziele, zeigen wir Euch hier im Kurzporträt.

Samos

Samos

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In der östlichen Ägäis, vor der Küste Kleinasiens, findet sich die 477 qkm große griechische Insel Samos. Die Geburts- und Wirkungsstätte des Philosophen und Mathematikers Pythagoras verzaubert als beeindruckende Naturschönheit mit Weinbergen, Olivenhainen, pittoresken Bergdörfern, weitläufigen Sandstränden und paradiesischen Buchten. Es gibt jede Menge zu entdecken und zu erleben, daher ist die Insel für Familien mit Kindern ebenso zu empfehlen wie für Naturfreunde und Wanderer oder junge Leute, die ohne den ganz großen Trubel auskommen.

So können sich die Besucher auf den Weg zur Pythagorashöhle machen, in welcher der berühmte Mathematiker seine wegweisenden Formeln entwickelt und sich zum Nachdenken zurückgezogen hat. Der Tunnel des Eupalinios, das Archäologische Museum in der malerischen Hauptstadt Vathy oder das Heraion von Samos zu Ehren der griechischen Göttin Hera entführen gleichfalls in die antike Geschichte der Insel.

Viel Zeit lässt sich bei herrlichem Sonnenschein in der Natur verbringen, z.B. auf Ausflügen in die Weinberge um Vourilotes und Manolates, in das Naturschutzgebiet Karlovasi mit dem Wasserfall von Potami, in die ehemalige Hauptstadt Pythagoiro und zum Kloster Spiliani. Samos ist reich an Wanderwegen, die sich über die gesamte Insel ziehen. Badeurlauber kommen an traumhaften Stränden wie Tsamadu Beach, Megalo Seitani-Beach, den Stränden Votsalakia, Kokkari oder Psili Ammos auf ihre Kosten. Ob belebt, mit Party-Feeling oder einsam, romantisch, feinsandig, golden oder mit Kiesel – Strandvergnügen hat viele Gesichter auf Samos. Aktivurlauber fühlen sich wie im Paradies und das lässt sich wörtlich nehmen. Klettern, Wandern, Moutainbiking, Wassersport, Reiten, Paragliding stehen auf dem Programm.

Samos bietet für jede Zielgruppe den perfekten Urlaub, auch das Nachtleben kommt nicht zu kurz. Hier ist jeder herzlich willkommen und fühlt sich sofort wohl. Das liegt nicht zuletzt auch an dem sonnigen Gemüt der Gastgeber und der herrlichen Blütenpracht, die alle Sinne betört.


Kreta

Kreta

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Die größte griechische Insel mit einer Fläche von 8.261 qkm weist eine Vielzahl von Urlaubszielen nach jedem Geschmack auf. Die Insel der Götter und Mythen hütet einen reichen kulturellen und antiken Schatz. Hauptattraktion ist der über 4.000 Jahre alte Palast von Knosssos, nahe der quirligen Hauptstadt Heraklion, in der sich auch der wichtigste internationale Flughafen der Insel befindet.

Die Insel wird von Gebirgen durchzogen, zerklüftete Küstenabschnitte, idyllische Buchten und Orte, die vom Meer in das hohe grüne Hinterland wachsen, sind für Kreta bezeichnend. Wanderer genießen die atemberaubende Landschaft auf abenteuerlichen oder leichten Pfaden und entdecken dabei spektakuläre Schluchten und Höhlen, z.B. die Samaria-Schlucht, einer der längsten Schluchten Europas.

Chania und Rethymnon, nach Iraklio die größten Städte auf Kreta, haben eine sehr lange Vergangenheit, die bis in die Antike zurückreicht. Die venezianischen Hafenanlagen sowie die zahlreichen architektonischen Einflüsse verschiedener Kulturen ergänzen sich wunderbar mit den modernen Seiten der Stadtarchitektur. Mit Agio Nikolaos, Bali, Chersonissos, Elounda, Ierapetra finden sich weitere Top-Ziele auf Kreta. Ein besonderes Highlight wartet mit dem einstigen Hippiezentrum Matala an der Südküste – heute ein Kultort, an dem der Mythos der 1960er Jahre nach wie vor präsent ist. Jährlich wird hier im Juni das große Hippie-Revival-Festival gefeiert.

Die Liste der Strände auf Kreta ist facettenreich, vom Familien- über den Partystrand bis zu den abgelegenen Strandperlen ist alles dabei. Zu den Highlights für den Badeurlaub zählen: Elafonissi Beach, Seitan Limania Beach, Vai Palm Beach, Balos Beach. In der Hauptreisezeit von Juni bis September ist an den Stränden der Insel jede Menge los, die Klientel zeigt sich bunt gemischt, junges Publikum, Paare, Familien mit Kindern finden das ideale Strandareal.

Für viele Besucher ist und bleibt Kreta die schönste Insel in Griechenland, ein Mikrokontinent mit zahlreichen Gesichtern und bedeutenden Geheimnissen.


Kos

Kos

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Vor der kleinasiatischen Küste, im Osten der Ägäis, liegt die griechische Insel Kos, ein herrliches, knapp 300 qkm großes Fleckchen mit schneeweißen Sandstränden und grünen Berghügeln. Bekannt ist die Insel für ihren berühmtesten Sohn – den griechischen Arzt Hippokrates – der als Vater der modernen Medizin gilt. In der kleinen Hauptstadt Kos findet sich die Platane des Hippokrates, ein gigantischer knöcherner Baum, unter der Hippokrates einst seine Schüler unterrichtete. Das Asklepieion stellt das älteste Lehrkrankenhaus Europas dar, hier wurden in der Antike die Lehren des Hippokrates praktiziert. Im Zeichen der Gesundheit stehen auch die Thermalquellen und Wellnesseinrichtungen auf Kos. Darüber hinaus finden sich auf der Insel römische Fundstätten sowie bedeutende Bauwerke aus dem Mittelalter wie die Johanniterfestung Andimachia.

Surfen, Wasserski, Baden, Schnorcheln – Die feinen Sandstrände von Kos, allen voran der bezeichnende Paradise Beach und der Marmari Beach, sind perfekt für Familien, Singles, Paare, die unbeschwerten Standurlaub genießen möchten.

Inselferien auf Kos sind auch außerhalb der Saison, z.B. im April, Mai oder Oktober, eine wahre Freude für Aktivurlauber, besonders Radfahrer schätzen die vielseitigen Strecken, über die sich die Insel erkunden lässt.


Mykonos

Mykonos

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Die Kykladen-Insel im Ägäischen Meer gilt als größte Partyinsel Griechenlands. Die ca. 105 qkm große Insel besticht durch schneeweiße Häuschen mit blauen Fensterläden, die sich vom tiefblauen Meer kontrastreich abheben und alles noch heller erscheinen lassen. Bekannt ist Mykonos auch als Urlaubdestination für Homosexuelle, die sich hier frei und ungezwungen bewegen können.

Die gleichnamige Hauptstadt im Westen ist das pulsierende Partyzentrum, in dem auch Prominente, Künstler und Designer bevorzugt Urlaub machen. Exklusive Clubs, Bars, Diskotheken und exquisite Restaurants, Tavernen oder Strandbars stehen den Nachtschwärmern offen. Das am Wasser erbaute Stadtviertel Little Venice lädt mit seinen verwinkelten Gassen, in denen eine Vielzahl von Geschäften und Boutiquen angesiedelt sind, zum ausgedehnten Shopping ein. Traumschöne Strände wie Paradise oder Super Paradise Beach bieten Bade-und Partyvergnügen gleichermaßen, hier finden sich einige der bekanntesten Locations.

Als Wahrzeichen der Insel präsentieren sich fünf historische Kato-Windmühlen, sehenswert ist zudem die Paraportiani-Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Antike archäologische Fundstellen kann Mykonos zwar nicht vorweisen, dafür gibt es jedoch mit dem Archäologischen Museum, dem Ägäischen Schifffahrtsmuseum und dem Volkskundemuseum gleich drei Einrichtungen, die über die Geschichte der Insel informieren.

Mykonos präsentiert sich als Urlaubsinsel für Paare, Singles, junge Leute, Partygänger und alle, die sich von der zauberhaften Stadtarchitektur verzaubern lassen wollen. Romantik kommt hier garantiert nicht zu kurz.


Santorin

Santorini

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Die Hauptinsel der gleichnamigen kleinen Inselgruppe mit einer Fläche von etwa 92 qkm wird oft als die schönste Insel in Griechenland bezeichnet. Im Griechischen trägt sie den Namen Thira. Santorin (Santorini) in der südlichen Ägäis präsentiert sich als Bilderbuchinsel mit typischen Kykladen Dörfern an steilen Felshängen direkt am glitzernden Meer, deren schneeweiß gekalkte Häuser mit azurblauen Dächern und Kuppeln, das berühmteste Griechenland-Motiv überhaupt sind.

Die Insel vulkanischen Ursprungs wartet mit einer spektakulären Kraterlandschaft. An steilen Kraterwänden errichtet, thront die Hauptstadt Fira über dem Meer und bietet einen sagenhaften Ausblick auf die umliegenden unbewohnten Vulkaninseln des Archipels Nea Kameni und Palea Kameni im Zentrum der Caldera. Auf Wander- oder Bootstouren lassen sich diese Inseln erkunden, ein Aufstieg zum Vulkan in 127 m Höhe lohnt sich, denn hier können die Besucher ein wohltuendes Bad in den heißen Quellen genießen. Das malerische, auf einer Bergzunge gelegene Dorf Oia zieht die Besucher in den Bann, in den engen historischen Gassen herrscht tagsüber reger Andrang. Wer das romantische Örtchen und den einmaligen Sonnenuntergang etwas ruhiger erleben will, der bevorzugt die Reisezeit im April oder Oktober. Wanderer und Naturentdecker sind auf diesem Inseljuwel goldrichtig. Auf verschiedenen Routen können die reizenden Küstenorte Megalochori oder Imerovigli – der Balkon der Ägäis – erkundet werden. Am nördlichen Ausläufer des Profitis Ilias, dem höchsten Berg der Insel, findet sich die ehemalige Bischofskirche Panagia Episkopi.

Auf Santorin ist der Sandstrand schwarz oder rot und wird dem Charakter der Vulkaninsel bestens gerecht. Im Sommer tummeln sich Jung und Alt, Familien mit Kindern, Paare, Singles an den schwarzen Stränden Kamai und Perissa oder am Red Beach Aktoiri.

Die Insel der schwarzen Vulkanmagie hat sich zu einem begehrten Ziel für Hochzeitspaare entwickelt, die hier nicht nur ihre Flitterwochen verbringen, sondern auch ihre Hochzeit vor einmaliger Kulisse und mit griechisch-mediterranen Köstlichkeiten feiern.


Naxos

Naxos

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Die größte Kykladen-Insel mit einer Fläche von 389 qkm, gilt als Heimat des Göttervaters Zeus.
Sie ist berühmt für ihre abwechslungsreiche Landschaft, die sich im Osten mit steilen Küsten zeigt, im Westen in ebene Flächen übergeht und im Nord-Südverlauf von einem bis zu 1.000 m hohen Granitgebirge durchzogen wird. Naxos bedient eine Vielzahl von Urlaubsansprüchen und Vorlieben. Von ausgedehnter Wander- oder Badelust bis hin zu einem aufregenden Nachleben lässt sich hier alles verwirklichen.

Wahrzeichen der Stadt ist die Portara. Das riesige Tempeltor aus der Antike steht als Symbol für die Heimat von Zeus, nach dem auch der 1000 m hohe Berg Zas benannt ist. Die Inselhauptstadt (Chora) Naxos-Stadt begeistert durch die Mischung aus kykladischer und venezianischer Architektur. Die Chora ist auch das Zentrum des Nachlebens, unzählige Tavernen, Bars, Cafes und Clubs laden zum Feiern ein.

Über der mittelalterlichen Altstadt mit romantischen Gassen thront die venezianische Burganlage Kastro. Relikte und Überreste aus der Antike und dem Mittelalter wie die aus Stein gehauenen Kolossalstatuen, byzantinische Kirchen und venezianische Wohntürme für den Adel bilden weitere interessante Sehenswürdigkeiten ab, mit denen Naxos aufwarten kann.

Hellsandiges, weiches Strandvergnügen und ein großes Angebot an Wassersportmöglichkeiten eröffnen sich am Plaka Beach, am Agios Prokopios Beach oder an den Stränden Mikros Vila und Azala. Die sonnige Insel ist auch ein fantastischer Ort für Surfer mit Revieren für Anfänger und Profis.


Korfu

Korfu

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„Perle des Ionischen Meeres“ und „Grüne Insel“ wird sie genannt – Korfu, die siebtgrößte Insel Griechenlands und zweitgrößte der Ionischen Inseln mit einer Fläche von 585 qkm, ist weltberühmt für ihre üppige Vegetation und das gesunde Klima.

Das Inselland, in dem Zitronen, Orangen, Kumquat, Oliven, Walnuss-, Pinien-, Eukalyptusbäume, Zypressen und Aleppokiefern gedeihen, ist für eine Vielzahl von Griechenland Fans die schönste griechische Insel mit Flughafen. Eng verknüpft ist die Geschichte Korfus mit dem europäischen Hochadel. Die österreichische Kaiserin Elisabeth hat das touristische Image der Insel mit geprägt. Das von ihr 1890-1892 erbaute Achilleion nahe der Hauptstadt zählt heute zu den größten Attraktionen. Der Schloss-Palast im Stil der griechischen Antike mit großer Park-Anlage ist nach dem griechischen Heros Achilles benannt, den die Kaiserin bewunderte. Der Palast ist zum Teil noch wie zu Lebzeiten der Kaiserin eingerichtet und kann besichtigt werden. 1907 erwarb der deutsche Kaiser Wilhelm II. das Anwesen und funktionierte es zu einem diplomatischen Zentrum um.

Korfu hat von Ost nach West, von Nord nach Süd jede Menge zu bieten: Naturschönheiten, antike und historische Sehenswürdigkeiten, tolle Strände und eindrucksvolle Landschaften. Es ist eine Insel für jede Zielgruppe, was auch ihre Beliebtheit erklärt.

Hauptstadt der Insel und Touristenzentrum ist Korfu-Stadt oder Kerkyra. Hier ist die wechselvolle Geschichte bis heute durch die Bauwerke aus der venezianischen, französischen und britischen Zeit präsent. Die Altstadt wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Sightseeing-Highlights finden sich in großer Zahl, darunter die Alte Festung, die Neue Festung, das Rathaus, das Casa Parlante, die Spianada und Schloss Mon Repos auf der Halbinsel Kanoni, in dem 1921 Prinz Philip, der Herzog von Edinburgh und Gemahl der britischen Königin Elisabeth II., geboren wurde.

Korfu ist Endeckerland, das von Trekking- und Wanderfreunden hoch geschätzt wird – Im Norden der Insel wartet am höchsten Berg der Insel, dem Pantokrator, das verlassene Dorf Paleo Perithia, das schon in der byzantinische Zeit errichtet wurde. Die mittelalterlichen Häuser sind unbewohnt, durch die große Zahl an Besuchern, kommt jeden Tag aufs Neue wieder Leben in das Dorf. Wer im Norden Urlaub machen möchte, ist im Hafenstädtchen Kassiopi goldrichtig. Der Strand „Canal D´amour“ ist ein magischer Ort für Singles wie auch Paare.

Im Westen erwarten das Kloster Paleokastritsa und die historische Verteidigungsanlage Angelokastro die Besucher. Hier und an der Südwestküste bietet sich auch eine Vielzahl von traumhaften Buchten und Stränden, allen voran der Glyfada Beach. Das Dorf Agios Georgius mit u-förmiger Bucht und goldenem Sand ist ein echter Geheimtipp für den perfekten Strandurlaub. Bootsausflüge zu den zahlreichen Grotten entlang der Küste versprechen interessante Eindrücke. Unbedingt gesehen haben muss man die Klosterinsel Vlachera sowie die „Mäuseinsel“ Pontikonissi, zwei der berühmtesten Postkartenmotive Korfus. An der Ostküste finden sich reizende Badeorte wie Barbati, Dassia und Gouvia.

Korfu ist, um es auf den Punkt zu bringen, ein grünes Paradies für Aktivurlauber, Wanderer, Geschichtsinteressierte, Sonnenanbeter, Wassersportler, Kunst- und Kulturfreunde, Familien mit Kindern, Singles, Paare, Senioren.


Zakynthos

Zakynthos

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Im Ionischen Meer findet sich die griechische Insel Zakynthos, die sich über eine Fläche von 408 qkm erstreckt. Die westliche Küste fällt steil zum Ionischen Meer ab, nach Osten und Südosten zeigt sich die Landschaft flach mit einzelnen Hügeln in Küstennähe. Im Süden der Insel liegt die Bucht von Lagunas, die sich halbmondförmig in die Landfläche schneidet. Grüne Berglandschaften, türkisblaues Meer, cremefarbene Sandstrände lassen erahnen, dass es sich hier um ein Stück vom Paradies handelt.

Das berühmteste Touristenziel und mittlerweile motivisches Wahrzeichen der Insel ist die Schmugglerbucht von Navagio, in dem das Wrack eines 1980 auf Grund gelaufenen Schmugglerschiffes liegt. Die von hohen Felswänden eingerahmte Bucht mit hellem pulverfeinen Sandstrand und Karibikflair ist mit dem Boot zu erreichen, auch große Kreuzfahrtschiffe fahren die Bucht zur Freude der Gäste an. Neben diesem einmaligen, aber auch stets überfüllten Strand warten auf Zakynthos ruhigere Plätze für das Bade- und Wassersportvergnügen, z.B. der Kalamaki Beach im Südosten.

Zakynthos heißt auch die Hauptstadt der Insel. Sie liegt malerisch an einem Hügel an der Ostküste und hat die Form eines antiken Theaters. Über der Stadt thront die von den Venezianern erbaute Zitadelle. Auch die übrige Stadtarchitektur trägt die venezianische Handschrift. Die pittoreske Stadt mit vielen Geschäften, Tavernen und Restaurants ist reich an griechisch-orthodoxen Kirchen und besitzt eine römisch-katholische Kirche. Zahlreiche kleine Dörfer, eines idyllischer als das andere, laden zum Erkunden und Verweilen ein, darunter Keri, Bochali, Kampi. Mit dem Boot geht es zu den Blauen Grotten bei Kap Skinari und zur kleinen Insel Marathonissi, die als bedeutender Nistplatz für die vom Aussterben bedrohten Karetta Meeresschildkröten gilt.

Wandern, Tauchen, Schnorcheln, Baden, die kleinen Dinge des Lebens und die großen Naturschönheiten entdecken – Zakynthos trägt für viele zurecht den Beinamen „schönste Insel Griechenlands“.


Kefalonia

Kefalonia

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Griechische Fischerdörfer und magisch schöne Orte mit üppiger farbenfroher Vegetation, beeindruckende Felslandschaften, Höhlen und Grotten, an denen sich das Ionische Meer entlangschlängelt – Das ist Kefalonia, die größte der Ionischen Inseln mit einer Fläche von 734 qkm und am Golf von Patras gelegen. Die herrliche Insel mit unberührter Natur ist noch vom Massentourismus verschont und deshalb ideal für Urlauber, die schöne Plätze ohne Trubel genießen wollen.

An der Südwestküste liegt die Hauptstadt Agostoli, zugleich touristisches Zentrum. Neben schicken Einkaufsstraßen und reizenden Plätzen bietet sich in der Stadt ein reiches kulturelles Angebot. Auch die zweitgrößte Stadt der Insel, Lixouri, zählt zu den gefragten Urlaubdestinationen. Hier vermischen sich Tradition und Moderne, die Stadt ist bekannt für ihre Geselligkeit und die unkomplizierte Lebensart. Traditionelle Fischerdörfer wie Fiskardo zeigen ein malerisches ursprüngliches Flair, ideal zum Entspannen. Die kleine idyllische Hafenstadt Skala ist bekannt für das historische Johanneskloster und die Grotte der Apokalypse. In Sami pulsiert das Leben mit Shoppingmeilen, einer ausgezeichneten Gastronomie sowie einem großen Wassersportangebot, weshalb der Ort bei Pauschalurlaubern sehr beliebt ist. Unweit von Sami findet sich mit der Tropfsteinhöhle Melissani und dem gleichnamigen unterirdischen See die Hauptattraktion der Insel. Auch die Tropfsteinhöhle Drogerati versetzt die Besucher in magisches Staunen. Nicht nur Höhlen und Grotten wecken den Entdeckergeist, auch die Burgen Agios Georgius und die Burg von Assos schüren die Abenteuerlust.

Doch das ist längst nicht alles. Über 20 wunderschöne Strände warten auf die Badeurlauber und Wassersportler. Absolute Spitzenreiter zeigen sich mit dem schneeweißen Myrtos Beach, dem rötlichen Xi Beach und dem Skala Beach. Die Fauna der Insel präsentiert sich mit feinen Besonderheiten, darunter zahlreiche Orchideenarten, rosafarbene und gelbe Silberdisteln und der „schwarzen Tanne“ die in der griechischen Gebirgswelt heimisch ist. Auf Kefaloni finden sich die einzigartigen Tannenwälder, die zum Naturschutzgebiet erklärt wurden, am höchsten Berg der Insel, dem 1.628 m hohen Enos. Die Insel für unvergessliche Naturerlebnisse zieht einfach jeden in den Bann und keiner will mehr weg. Eines sollte man auf gar keinen Fall im Urlaub vergessen: Den Fotoapparat um die Schönheiten für immer festzuhalten.


Skiathos

Skiathos

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Ein Geheimtipp für Badefreunde, Wassersportler und Erholungsuchende ist die 49 qkm große Insel Skiathos. Trotz relativ kleiner Fläche offenbart die Insel über 60 Traumstrände, zauberhafte Hafenstädtchen mit romantischen Buchten, Pinienwäldern und Olivenhainen. Schlemmen wie Gott in Griechenland und das Dolce Vita luxuriös genießen – Auch dafür steht Skiathos.

Der Süden ist das touristische Zentrum, von Juni bis September wird die kleine Insel in den nördlichen Sporaden der Ägäis von einer Vielzahl an Touristen bevölkert. Der Norden zeigt sich als ruhigeres und fast unbewohntes Gebiet. Skiathos-Stadt, als Herzstück der Insel, präsentiert sich als griechisches Schmuckstück mit weiß-blauen Häuschen, verträumtem Hafen, in dem schicke Yachten und Segelboote vor Anker liegen, einer eleganten Promenade, Tavernen, Bars, Clubs und Shopping-Locations nach jedem Geschmack. Die Inselhauptstadt ist auch für ein reges Nachleben und ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm bekannt und daher ideal für junge Leute. Viel Abwechslung wird mit Ausflügen zu den Nachbarinseln Alonissos und Skopelos oder in die griechische Hafenstadt Thessaloniki auf dem Festland geboten.

Der Hafen von Skiathos wird durch die Halbinsel Bourtzi in den neuen und alten Hafen geteilt. Auf der Halbinsel, die mit hohen Kiefern bewachsen ist, finden sich die Ruinen einer venezianischen Festung. Wer noch mehr Lust auf Inselgeschichte hat, besucht eines der zahlreichen Klöster, z.B. das Kloster Evangelistria, und die Burgruinen der ehemaligen Hauptstadt Kastro im Norden der Insel.

Das Hauptaugenmerk für den Skiathos-Urlaub liegt auf den grandiosen Sandstränden in kleinen Buchten, die mit schneeweißem oder goldenem Sand aufwarten. An den Stränden der Südküste herrscht im Sommer großer Andrang, die Infrastruktur ist perfekt auf Touristen ausgelegt. Im Norden genießen die Urlauber deutlich mehr Ruhe und finden abgelegene, romantische Robinson Crusoe-Strände. Wassersport wird groß geschrieben und das in allen Facetten. Segeln, Tauchen, Schnorcheln, Paragliding stehen ganz oben auf der Favoritenliste. Zu den beliebtesten und schönsten Stränden der Insel Skiathos zählen der von hohen Felsklippen eingerahmte Lalaria Strand und der Koukounaries Strand mit dichtem Pinienwald im Hintergrund, an den sich der See Strofylia mit seltenen Vogelarten anschließt.

Naturfreunde werden ihre helle Freude an der Insel haben. Das Granitgebirge, das die Insel durchzieht, besticht durch üppige Wälder, Olivenhaine und Weinberge, die es zu erkunden gilt.


Folegandros

Folegandros

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Authentisch, spektakulär, wildromantisch mit rauem Charme präsentiert sich die Kykladeninsel Folegandros in der Südlichen Ägäis. Sie ist immer noch ein Geheimtipp, auch wenn sich zwischenzeitlich deutlich mehr Urlauber hier einfinden, weil sich das besondere Urlaubsflair herumgesprochen hat. Das 32 qkm große Eiland hat sich seine Ursprünglichkeit weitestgehend bewahrt und ist genau das richtige Ferienziel für einen Urlaub, der abseits von Trubel und Glamour stattfinden soll, und den Blick auf das Einfache, Traditionelle und Natürliche richtet.

Die Hauptstadt Hora wurde direkt an den steilen Felsklippen erbaut und eröffnet eine grandiose Aussicht auf das weite Meer. Typische Kykladenarchitektur, reizvolle Plätze zum Entspannen und Verweilen, Tavernen für den frischen Fischgenuss, verwinkelte Gassen mit kleinen Läden, die Altstadt mit dem mittelalterlichen Wehrdorf (Kastro) sowie die Bergkirche Panagia kennzeichnen die kleine Stadt, in der sich Touristen und Einheimische schnell sehr gut verstehen. Die Uhren ticken hier langsamer als in den großen Touristenzentren. Mit exzellentem Wein und feinen griechischen Köstlichkeiten lässt man die Tage allabendlich bei einem großen gemeinsamen Fest ausklingen.

Arno Meria im Westen ist der zweitgrößte Ort auf Folegandros. Die Häuschen sind verstreut über den Bergrücken, ein Dorfzentrum im klassischen Sinn existiert nicht. Im urigen Heimatmuseum können sich die Bewohner ein Bild vom ursprünglichen Leben, das von der Landwirtschaft bestimmt war, machen. Im Osten findet sich der Hafenort Karavostasis mit hübschen Badestränden.

Romantische Buchten, goldene Sand- oder weiße Kieselstrände, smaragdgrünes Wasser, imposante Felsrücken – Baden wird auf der Insel zu einem gelassenen, stressfreien Vergnügen, da schöne Strände wie Agali, Katergo, Livadaki, Vardia nicht überlaufen, sondern teils angenehm menschenleer sind. Das ist auch für Paare, die frisch verliebt sind, ein großer Vorteil.

Wanderer erwartet eine große Vielfalt an Strecken, die sich ebenfalls sehr natürlich zeigen. Viele davon sind uralte eingetretene Pfade der Bauern und Hirten und führen zu den schönsten Fleckchen der Insel. So kann man u.a. den Leuchtturm am Kap Mihelo entdecken und einen fantastischen Sonnenuntergang erleben.


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