Spanische Inseln

Liebt ihr sie auch, die schönsten Inseln in Spanien? Ja, das spanische Festland verzaubert mit vielfältigen Landschaften – aber was ist das gegen die Faszination der vom Mittelmeer oder Atlantik umspülten Eilande?

Inseln zum Entspannen, Wandern oder für den Familienurlaub sind darunter, ihr findet berühmte Partyinseln oder winzige naturgeschützte Kleinode. Freut euch auf bekannte Inseln in Spanien, die tolle Reiseziele für euren Urlaub bieten!

Balearen

Zu den bekanntesten Inseln, die zu Spanien gehören, zählen die Balearen. Es handelt sich dabei um eine Inselgruppe im westlichen Mittelmeer, die als autonome Gemeinschaft Spaniens gilt.

Mallorca

Mallorca

Bei vielen Menschen steht Mallorca, die größte Insel in Spanien, auf der Liste der beliebtesten Reiseziele ganz oben – und das zu Recht.

Die Insel ist unglaublich vielfältig, sie bietet alles, was einen Traumurlaub ausmacht.

Feinsandige Buchten und schöne Strände mit lebhaften Promenaden, die tolle Gebirgslandschaft der Serra de Tramuntana, charmante Altstädte, historische Festungen, prächtige Kathedralen – ja, und natürlich ganz viel Party.

An der Playa de Palma oder in El Arenal laden Bars und Clubs Tag und Nacht zu ausgelassenem Feiern.

Reisetipps zu Mallorca

Die schönsten Orte auf Mallorca
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Die besten Sehenswürdigkeiten auf Mallorca


Ibiza

Ibiza

In den späten 1960er-Jahren war Ibiza Treffpunkt für Aussteiger, Blumenkinder und andere Freigeister.

Den flippigen Charme und den Hang zum hemmungslosen Feiern hat die Baleareninsel sich bewahrt. Heute legen in angesagten Strandbars prominente DJs auf und lassen begeisterte Partyurlauber ganze Nächte durchtanzen.

Doch Ibiza steht nicht nur für Strände und Clubs, ihr findet grüne Berglandschaften mit weißen Dörfern, zerklüftete Felsküsten, zahlreiche luxuriöse Villen und Hotels – und mit Dalt Vila in Ibiza-Stadt eine der schönsten historischen Altstädte weltweit.


Formentera

Formentera

Südlich von Ibiza erreicht ihr Formentera, die zweitkleinste Baleareninsel. Sie berührt mit ihrer stillen Schönheit und ist das ideale Reiseziel für Individualisten – so wie sie in den 1970-er Jahren Geheimtipp für Hippies und Aussteiger war, die sich hier selbstversorgend niederließen.

Diese Tradition lebt auf dem Hippiemarkt von El Pilar fort, auf dem ihr toller Livemusik lauschen und Künstlern bei der Arbeit zusehen könnt.

Die Küstenlandschaft ist geprägt von schneeweißen Puderzuckerstränden, aber auch von steilen Felswänden, versteckten Höhlen und Grotten, die ihr am besten bei einer Kajak-Tour vom Wasser aus besichtigt.

Verzaubern wird euch das türkis schimmernde Wasser, das durch das Neptungras auf natürliche Weise klar gefiltert wird.


Menorca

Menorca

Das kleine beschauliche Menorca gilt als malerischte der Baleareninseln.

Sie bietet wundervolle Sandstrände und viel ländliche Natur, die gesamte Insel ist seit 1993 Biosphärenreservat der UNESCO.

Große Hotelkomplexe uns Partymeilen sucht ihr vergeblich auf Menorca, dafür gibt es zauberhafte Hafendörfer und Badeorte wie Cala’n Bosch oder Cala’n Porter.

Auch könnt ihr idyllische Städte erkunden wie Mahón mit seinem geschützten Hafen oder das an historischen Bauwerken reiche Ciutadella, wo verwinkelte Altstadtgassen zum Bummeln einladen.


Dragonera

Dragonera

Westlich von Mallorca erhebt sich die kleine Felseninsel Dragonera aus dem Mittelmeer, die nach ihrer äußeren Form den Namen Dracheninsel trägt.

Das unbewohnte Eiland ist gut vier Kilometer lang und bis zu 900 Meter breit. Ihr erreicht die Insel per Boot über einen kleinen Naturhafen, an dem ihr auch eine Informationsstation findet.

Vier verschiedene, gut beschilderte Wanderrouten führen euch über die Insel. Genießt unterwegs traumhafte Ausblicke und beobachtet die vorwitzigen, zutraulichen Dragonera-Eidechsen.


Kanaren

Wenn ihr auf die Karte Spaniens schaut, erkennt ihr, dass die Kanaren so gar nicht in den Rahmen der europäischen Geografie zu gehören scheinen.

Die wunderschönen Vulkaninseln liegen im Atlantik, vor der Westküste Afrikas, wozu die Kanarischen Inseln geografisch gehören.

Teneriffa

Teneriffa

Die größte und touristisch beliebteste Insel der Kanaren ist Teneriffa.

Die Bezeichnung Insel des ewigen Frühlings sagt viel über das wunderbar milde Klima aus, das selbst im Winter noch mit Temperaturen um die 20 Grad lockt. An den Küsten findet ihr wunderschöne Strände und lebendige Urlaubsorte mit einer großen Auswahl an Unterkünften von einfach und günstig bis hin zum 5-Sterne-Resort.

Besucht malerische bunte Hafenstädte wie Puerto de la Cruz mit ihren historischen Bauten oder das einst von einem Vulkanausbruch verschlungene Garachico.

Beeindruckende Naturschauspiele eröffnen sich euch im Nationalpark El Teide, der mit seinen Vulkanbergen zum UNESCO Weltnaturerbe gehört.


Gran Canaria

Gran Canaria

Wie so viele schöne Inseln in Spanien, ist auch Gran Canaria ein beliebtes Urlaubsparadies.

Die Insel weist eine klimatische Besonderheit auf, denn sie unterteilt sich in den feuchten grünen Norden und den trockenen heißen Süden.

Dort findet ihr mit Maspalomas eines der schönsten Reiseziele mit einer endlosen Dünenlandschaft aus weißem Sand, in der ihr euch ein wenig wie in der Wüste ausgesetzt fühlt.

Neben traumhaften Stränden gibt es auf Gran Canaria zauberhafte Städte und Dörfer zu entdecken. Faszinieren wird euch die Gebirgslandschaft mit dem 1.800 Meter aufragenden Felsgipfel Roque Nublo, von dem ihr eine atemberaubende Aussicht bis hin nach Teneriffa genießt.

Lanzarote

Lanzarote

Von kargem vulkanischem Charme präsentiert sich die landschaftlich anziehende Insel Lanzarote, die nordöstlichste der Kanaren. Ihr findet hier Strände und Buchten von überwältigender Naturschönheit wie die Playas de Papagayo im Süden.

Entdeckt beeindruckende Lavalandschaften im Nationalpark Timanfaya mit spektakulären Vulkankegeln und den sogenannten Feuerbergen. Dass Lanzarote vielerorts seine Ursprünglichkeit bewahrt hat, ist auch dem lokal engagierten Künstler César Manrique zu verdanken.

Auf seine Spuren stößt ihr überall auf der Insel, etwa am architektonisch genial in die Steilküste eingebauten Aussichtspunkt Mirador del Río.


Fuerteventura

Fuerteventura

Fuerteventura bietet endlose weiße Sandstrände, weite Dünen und ganz viel Wassersport.

Wie alle Kanaren, zeichnet sich auch Fuerteventura durch ganzjährig warmes Wetter aus, stets begleitet von einem leichten bis stärkeren Wind. Darum lieben Surfer und Wellenreiter das Ferienparadies.

Zum Wandern und Ausblicke genießen lädt der Naturpark Jandia mit dem Berg Pico de la Zarza. Auch ursprüngliche Orte mit interessanten historischen Bauten lassen sich auf der Insel entdecken – allen voran die geheimnisumwitterte Villa Winter in der kargen Landschaft um das verlassene Dorf Cofete.

La Gomera

La Gomera

Mit La Gomera erreicht ihr die zweitkleinste Kanareninsel, die mit ihrer zerklüfteten vulkanischen Gebirgslandschaft den Ruf hat, die wildeste dieser atlantischen Inselgruppe zu sein.

Das Eiland lockt mit grünen Tälern, schwarzen Sandstränden und malerischen Bergdörfern. Genießt das bunte Treiben auf der Hafenmole der Inselhauptstadt San Sebastian, die voller historischer Sehenswürdigkeiten steckt.

Das beliebteste Reiseziel La Gomeras ist das Valle Gran Rey, das Tal des großen Königs. Es verzaubert mit seiner Fülle an Palmen, den Terrassenfeldern und hübschen Dörfern, in denen sich zahlreiche Künstler angesiedelt haben.

El Hierro

El Hierro

Die westlichste Kanareninsel El Hierro ist vom Massentourismus nicht erreicht, sie hat sich ihren ursprünglichen Charakter bewahrt und gehört zum UNESCO Biosphärenreservat.

Sie ist geprägt von landschaftlicher Vielfalt aus dichten Kiefern- und Lorbeerwäldern, Vulkanen und Lavaströmen, wildromantischen Felsformationen und Naturschwimmbecken, Buchten zum Tauchen und Stränden, in denen schwarzer Sand glänzt.

Naturschutz und Nachhaltigkeit werden großgeschrieben auf der kleinen Insel, die sich dank ihres Wasser-Wind-Kraftwerks fast komplett selbst mit Ökostrom versorgt.

Ein paar kleine Hotels auf El Hierro laden zu einem Urlaub voller Ruhe und Entspannung.


La Palma

La Palma

La Palma, die nordwestlichste der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, nimmt für viele auf der Liste der schönsten Kanareninseln den ersten Rang ein.

Das auch Isla Bonita genannte Eiland verzaubert mit seiner landschaftlichen Vielfalt aus dichten Wäldern, Vulkankratern, faszinierenden Wasserfällen und geheimnisvollen Höhlen.

Besucht den Strand Playa de Tazacorte, an dem euch funkelnder schwarzer Sand erwartet. Bummelt durch malerische Orte wie Santa Cruz mit seinen pittoresken Balkonen oder das idyllische Los Llanos.

Genießt großartige Aussichtspunkte im Nationalpark Caldera de Taburiente, erlebt den Wolkenwasserfall am Cumbre Nueva oder die Grüne Lagune am Playa de Echentive.


La Graciosa

La Graciosa

Nördlich von Lanzarote lockt mit La Graciosa die kleinste bewohnte Kanareninsel.

Auf der von kargem landschaftlichem Reiz geprägten Insel findet ihr viel unberührte Natur, paradiesische Strände, zwei winzige Orte – und keine einzige asphaltierte Straße. Ihr könnt La Graciosa auf einem Katamaran-Ausflug erkunden, bei einer Wanderung oder mit einem Rad vom Fahrradverleih am Hafen.

Im Ort Caleta del Sebo bieten ursprüngliche Restaurants köstliche Gerichte mit frisch gefangenem Fisch. Eine schillernde Fischwelt könnt ihr auch beim Tauchen erleben, denn La Graciosa ist Teil des Meeresschutzgebiets mit einer Unterwasserwelt voller bunten Lebens.


Columbretes Inseln und Tabarca

Columbretes

Sie gelten als unberührter Geheimtipp an Spaniens Mittelmeerküste, die Columbretes. 48 Kilometer vor der Küste der Provinz Castellón gelegen, bietet das Naturschutzgebiet der vier vulkanischen Inselgruppen eine unglaubliche Vielfalt an intakten Ökosystemen.

Eine einzigartige üppige Flora und Fauna gedeiht auf den Inseln, die umgeben sind von faszinierenden Unterwasserwelten. Etwas weiter südlich, zur Region Valencia gehörend, erreicht ihr die paradiesische Illa Tabarca mit ihrem historischen kleinen Ortskern.

Der einstige Zufluchtsort für Piraten ist heute ein Reiseziel von einladendem mediterranem Charme.


Islas Cies

Islas Cies

Vor der Küste Galiziens im Nordwesten Spaniens befinden sich die drei unbewohnten Inseln des Archipels Islas Cies.

Die südliche Insel San Martiño ist reines Vogelschutzgebiet und darf nicht betreten werden. Doch die beiden anderen, Monteagudo und Faro, erreicht ihr mit einem Fährschiff.

Ihr findet hier hervorragende Tauchreviere, tolle Wanderrouten und traumhafte Strände. Der langgezogene Sandstrand Area das Rodas wurde mehrfach als schönster Strand der Welt ausgezeichnet.

Ein paar kleine Bars laden zur Einkehr und übernachten könnt ihr auf einem Campingplatz.


Fasaneninsel

Fasaneninsel

Die 224 Meter lange und bis zu 41 Meter breite Fasaneninsel weist eine historische Besonderheit auf: Sie liegt mitten im Grenzfluss Bidasoa – und wird in friedlicher Einigkeit halbjährlich abwechselnd von Spanien und Frankreich verwaltet.

Die Isla de los Faisanes findet ihr im Baskenland unweit der Flussmündung in den Atlantik.

Bei einem Urlaub an atlantischen Stränden, sei es im französischen Hendaye oder im spanischen Irun, könnt ihr das unbewohnte Inselchen im Fluss bewundern und euch vorstellen, wie es einst Schauplatz spannender geschichtlicher Ereignisse war.


Isla del Perejil

In der Straße von Gibraltar, der schmalen Meerenge zwischen Spanien und Marokko, streckt sich die felsige kleine Insel Isla del Perejil aus dem Meer.

Das unbewohnte Eiland mit ungefähr 400 mal 400 Metern Größe befindet sich etwa acht Kilometer westlich der strategisch bedeutsamen spanischen Exklave Ceuta.

Die landschaftlich karge, aber reizvolle spanische Insel war in der Geschichte oft Spielball verschiedener Mächte, die Anspruch auf sie erhoben.


Medas Inseln

Medas Inseln

Etwa einen Kilometer vom Küstenabschnitt Costa Brava entfernt, dem Ferienort L’Estartit vorgelagert, ragen die Islas Medas aus dem Mittelmeer.

Rund um die Hauptinsel Meda Gran gruppieren sich sechs weitere kleine Eilande, von denen einige nicht mehr als sich aus dem Wasser reckende Steilfelsen sind.

Die unbewohnten Inseln stehen unter strengem Unterwasser-Naturschutz und dürfen nur mit einem fachkundigen Guide besucht werden. In dem geschützten Gebiet mit unberührten Korallenriffen und unterirdischen Höhlen tummelt sich eine bunte Vielfalt an Fischen und Krustentieren.

Unter Einhaltung strikter Tauchreglementierung könnt ihr die faszinierende Unterwasserwelt rund um die Medas Inseln beim Schnorcheln und Tauchen erkunden.


Spanien wartet mit zauberhaft schönen Inseln auf, jede zeigt ihren individuellen Charakter und verführt mit ihrem ganz eigenen Reiz. Die Palette reicht von der großen Urlaubsinsel bis zum unbewohnten Felsenarchipel.


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