Impfungen für Venezuela

Reisende sollten sich bereits frühzeitig mit den wichtigen Impfungen für Venezuela auseinandersetzen, damit der Impfschutz während der Reise gewährleistet ist. Für Venezuela finden sich bestimmte Empfehlungen, die sich auch nach der Reisedauer und dem Reiseziel im Land richten.




Empfohlene Impfungen

Frau wird geimpftFür den Aufenthalt in Venezuela sollten Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten sowie Hepatitis A durchgeführt werden. Unter gegebenen Umständen oder bei Aufenthalten, die über den Zeitraum von vier Wochen andauern, empfiehlt sich zudem ein Impfschutz gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut. Auch eine Impfung gegen Gelbfieber ist angeraten, es sei denn, die Reise geht auf die venezolanischen Inseln oder an die Nordküste. Alle Standard-Impfungen für Kinder sind aufzufrischen. Da die Impfungen für Venezuela oftmals einen gewissen Zeitraum benötigen, bis sie einen wirksamen Schutz gegen die Krankheiten bieten, sind diese Maßnahmen schon frühzeitig durchzuführen.

Gesundheitliche Hinweise

Neben den Impfungen für Venezuela finden sich auch spezielle Hinweise zu Krankheiten und gesundheitlichen Vorsichtsmaßen. In Venezuela kann gebietsweise Malaria auftreten, vor allen Dingen die südlichen Regenwaldgebiete, Bolivar und Amazonas weisen ein hohes Malaria-Risiko auf. Ein Tropenmediziner berät hier ausführlich und kann entsprechende Prophylaxe-Medikamente verordnen. Um sich generell vor Mückenstichen zu schützen, sollten Reisende den Körper durch entsprechende Kleidung am Tag und in der Nacht bedecken, ausreichend und mehrmals Insektenschutzmittel auftragen und bei Bedarf auf ein Moskitonetz zurückgreifen. Auch bei Lebensmitteln ist der Kontakt mit Fliegen zu vermeiden. Eine gründliche Reinigung und Desinfektion gilt für Hände und Kochgeschirr. Flaschenwasser stellt die sichere Alternative zum Trinkwasser dar und sollte auch für Reinigungsvorgänge verwendet werden.

Personen mit chronischen Erkrankungen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten sich mit einem Reisemediziner und ihrem Hausarzt kurzschließen. Zum einen müssen die gesundheitlichen Risiken generell abgeklärt werden, zum anderen kann eine veränderte Medikation für die Dauer der Reise erforderlich sein. Auch hinsichtlich der Reiseapotheke ist der Reisemediziner der richtige Ansprechpartner.

Foto: © Image Point Fr – shutterstock.com