Sehenswürdigkeiten in der Dominikanischen Republik

Kolonialarchitektur, bedeutende Monumente der bewegten Geschichte, atemberaubende Nationalparks und Wasserfälle, reizvolle Inseln – Die Sehenswürdigkeiten in der Dominikanischen Republik füllen Seiten, daher beschränken wir uns an dieser Stelle auf die Highlights, die Reisende sich nicht entgehen lassen sollten.





Sehenswürdigkeiten in Santo Domingo

Kolonialstil in Santo DomingoWichtige Sehenswürdigkeiten der Dominikanischen Republik finden sich in der Hauptstadt Santo Domingo. In der Millionenstadt wird die Kolonialzeit wieder lebendig. Dem Entdecker Christoph Kolumbus ist ein eigenes Denkmal gewidmet. An den weltberühmten Seefahrer erinnert auch der prachtvolle Palast Alcazar de Colon, der um 1500 von seinem ersten Sohn Diego Kolon als Wohnsitz erbaut wurde. Der historische Altstadtkern von Santo Domingo zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und bildet die Vergangenheit in seiner architektonischen Einmaligkeit ab. Imposant und geheimnisvoll präsentiert sich die gotische Kathedrale Santa Maria de la Encarnacion, die zu den ältesten Kirchenbauten Amerikas gehört und in der einst die Gebeine von Kolumbus aufbewahrt wurden. Überall in der Stadt verteilen sich Überreste von Palästen, Ruinen und Festungen. In der Hauptstadt sind auch bedeutende Museen der Dominikanischen Republik vertreten, z.B. das Centre León, das Museum der Fürstenhäuser, das Bernsteinmuseum und das Larimarmuseum sowie das Dominikanische Museum für Anthropologie.


Altos de Chavón

AmphitheaterDie Provinz La Romana beherbergt ein geschichtliches Kleinod, das sich zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Dominikanischen Republik entwickelt hat. Es handelt sich um die Nachbildung eines historischen Dorfes aus dem 15/16. Jahrhundert, das Ende der 1970er Jahre entstanden ist. Auf dem Gelände befinden sich ebenfalls eine romantische Kirche, die gerne für Hochzeiten gebucht wird, sowie ein Amphitheater, das 5.000 Gästen Platz bietet, um die dort stattfindenden Musikveranstaltungen mit renommierten Künstlern zu erleben. Angeschlossen ist auch ein archäologisches Museum.


Pico Duarte

Pico DuarteAls höchster Berg, der knapp 3.200 Meter misst, bildet der Pico Duarte im Cordillera Central eine der bedeutenden Sehenswürdigkeiten für Naturfreunde und Bergsteiger. Die mehrtägige Tour bis zum Gipfel wird mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Schon der Weg ist für Wanderer und Kletterer ein optischer Genuss, denn die üppige und vielfältige Vegetation sowie die beeindruckenden Vogelarten lassen immer wieder innehalten. Auf dem Berggipfel thront die Büste des Freiheitskämpfers Pablo Duarte, der sich für die Unabhängigkeit der spanischen Kolonie Hispaniola eingesetzt hat und als Gründungsvater der Dominikanischen Republik gilt.





Pico Isabel de Torres

Pico Isabel de TorresSo mancher fühlt sich beim Anblick der Bergspitze des Pico Isabel de Torres nach Brasilien versetzt, denn hier erhebt sich eine detailgetreue Kopie der Christusstatue in den Himmel. Der Pico Isabel de Torres thront über Puerto Plata und zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Dominikanischen Republik. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, die neben der berauschenden Pflanzenwelt auch die Aussicht über das weite Land genießen möchten. Alternativ führt auch eine Gondelbahn zum Berggipfel.


Gri-Gri-Lagune

Gri-Gri-LaguneAn der Nordküste, in ca. 90 km vom gefragten Urlaubsort Puerto Plata entfernt, liegt das kleine Dorf Rio San Juan mit der berühmten Gri-Gri-Lagune. Boote bringen die Touristen zum idyllischen Naturhighlight, das von Mangrovenwäldern, farbenfrohen Korallenriffen, Grotten und Höhlen gesäumt wird und von dessen glasklarem Wasser im Zusammenspiel mit der Lichtspiegelung eine faszinierende Atmosphäre ausgeht. Wer in Puerto Plata Urlaub macht, sollte sich die Zeit für einen Ausflug zur Gri-Gri-Lagune nehmen. Die Bootstouren werden von Anbietern direkt vor Ort organisiert.


Los Haitises Nationalpark

Los Haitises NationalparkUnberührter Tropendschungel, ein grünes Paradies, durchzogen von magischen Tropfsteinhöhlen und Lagunen sowie einem traumhaften Bestand an Mangrovenwäldern – Das ist der Los Haitises Nationalpark im Nordosten, der zu den größten Sehenswürdigkeiten in der Dominikanischen Republik zählt. Die grüne Oase bietet eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Der Nationalpark schützt eine Reihe von seltenen Vogelarten, darunter Fregattvögel, Kormurane und Pelikane. Die größte Höhle der ganzen Republik, die allerdings für Besucher nicht begehbar ist, liegt ebenfalls im Nationalpark: Die Cueva Fun-Fun erstreckt sich über drei Kilometer Länge. Urlauber können den Nationalpark mit dem Boot erreichen.


Ruinas de la Isabela

Wer auf den Spuren des Entdeckers Christoph Kolumbus wandeln möchte, der sollte die Ruinas La Isabela im Nordwesten aufsuchen, denn dort gründete der Forscher 1493 die erste Stadt der neuen Welt. Auf der weiten Fläche mit Meeresblick sind heute die Grundmauern zu besichtigen sowie einige Gräber. Das ehemalige Haus des Kolumbus wurde rekonstruiert und beherbergt ein Museum.


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