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Italien gehört zu den beliebtesten Destinationen für Motorradfahrer innerhalb Europas. Von den Dolomiten bis zum Meer bietet das Land nicht nur Dolce Vita, sondern auch abwechslungsreiche und beeindruckende Landschaften die sich auf zahlreichen Routen von Nord bis Süd erkunden lassen.

Um den Gardasee herum führt die „Gardesana Occidentale“ und erlaubt bei einer Motorradtour einen stetigen Panoramablick auf Italiens größten und schönsten See. Dabei ist nicht nur die lange Uferstraße ein Muss, sondern auch eine Fahrt die Straßen hinauf ins alpine Hinterland. Eine der vielen möglichen Routen führt entlang des Passo di Croce Domini, ein Gebirgspass auf 1892 Metern Höhe, der mit engen, sich windenden Wegen richtig Spaß macht und beeindruckende Ausblicke auf die Berglandschaft bietet. Der nahe des Sees gelegene 30 Kilometer lange Gebirgszug Monte Baldo zwischen dem Gardasee und Etsch läd bei einer Motorradtour dazu ein, seine europaweit einzigartige Pflanzenwelt zu bestaunen.

Ein regelreichter Traum für Motorradfahrer und Liebhaber von Berglandschaften sind die Dolomiten im italienischen Südtirol. Eine Motorradtour in den Dolomiten führt durch majestätische Berge, bei deren Anblick man kaum aus dem Staunen kommt. Auf den Strecken verbinden kurvenreiche Pässe malerische Städte wie Klausen und Brixen, die einen Zwischenstopp wert sind.

Den Brenner verbinden die meisten mit Stau und wollen ihn möglichst schnell passieren, doch für Motorradfahrer bietet auch die Brennerregionen tolle Touren, die über zahlreiche Pässe stetig talabwärts führen und mit Highlights wie der schönen Stadt Trient aufwarten.

Wer weiter gen Süden fährt, kann die Grenze zwischen den Bergen und dem Mittelmeer bei einer Motorradtour über die Grenzkammstraße in Ligurien erleben. Beeindruckende Felsformationen bei einer Fahrt in teils über 2000 Metern Höhe in glasklarer Luft machen eine Tour durch Ligurien zu einem einzigartigen Erlebnis für Abenteurer und Naturfreunde.

Wer nicht nur die Natur, sondern auch Kultur erleben möchte, kann dies bei einer Motorradtour durch die Toskana. Mediterrane Atmosphäre, beeindruckende Marmorbrüche und idyllische Orte abseits der Touristenströme säumen die Strecke durch die apuansichen Alpen in Küstennähe und erlauben Abstecher zu kulturellen Highlights wie Pisa und Florenz.

Von den Bergen zum Meer: Direkt am Meer entlang führt die 90 Kilometer lange Amalfitana nahe Neapel. Hier geht es entlang geschmeidiger Kurven von Strand zu Strand. Auch eine Überfahrt nach Sardinien lohnt sich, ist die Mittelmeerinsel ebenso ein Paradis für Motorradfahrer. So lässt sich die Gegend auf kurvenreichen Pässen und traumhaften Routen entlang der Küste erkunden.

Neben Bergen und Meer beeindruckt Italien auch mit sattem Grün in der Region Umbrien neben der Toskana. Auf kurvigen Strecken geht es hier durch das grüne Herz Italien vorbei an mittelalterlichen Städten inmitten einer ruhigen Region, die kaum von Touristen aufgesucht wird.

Ganz gleich ob in den Bergen, die sich von Nord bis Süd durch das Land ziehen, an Seen oder direkt am Meer, abenteuerlich oder kulturell orientiert – Italien ist ein ideales Reiseziel für Motorradfahrer voller Abwechslungen, das man sowohl in der Haupt- als auch in der Nebensaison genießen kann. Egal auf welche Region die Wahl fällt, auf jeder Strecke warten hinter der nächsten Kurve einladende Orte zum Einkehren während einer unvergesslichen Motorradreise!

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Viele Urlauber, die es zur kalten Jahreszeit nach Skandinavien verschlägt, sind absolut begeistert von ihren Erlebnissen. Ja, es ist kalt, im Inland mehr als an der Küste, aber dafür trifft man garantiert nicht auf Touristenmassen.

Blaue arktische Nächte

Licht ist weit im Norden Europas im Winter Mangelware. Dafür hat es seinen ganz eigenen Zauber. Das Dämmerlicht der arktischen Nacht taucht alles in blaues Licht. Auch in den Breitengraden, wo sich die Sonn noch für einige Stunden über den Horizont erhebt, ist das Licht ein Erlebnis für sich.
Hauptattraktion des arktischen Winters ist natürlich das Nordlicht. Als Hauptstadt des Polarlichts gilt Tromsø. Die Stadt im Norden Norwegens ist bequem mit dem Flugzeug zu erreichen. Wer es nicht eilig hat, reist stilvoll mit dem Hurtigruten Dampfer.

Eishotels und Kreuzfahrten

Eishotels sind mittlerweile in aus dem skandinavischen Winter nicht mehr wegzudenken. Komplett aus Eis und Schnee erbaut, schlafen die Gäste warm in Decken und Schlafsäcke gehüllt. In den Zimmern ist es zwar wärmer als draußen, doch es herrschen immer noch Minusgrade. Teilweise sind sogar die Gläser in der Hotelbar aus Eis. Ein wahrlich frostiges Erlebnis!
Wesentlich wärmer ist es hingegen in der Kabine eines Hurtigruten Schiffes. Die Linienschiffe verkehren selbstverständlich auch im Winter. Tagsüber werden Landausflüge angeboten, passend zur winterlichen Landschaft. Touren mit Hundeschlitten oder Schneemobilen sind allemal eine Winterreise wert. Hurtigruten Kreuzfahrten sind ideal für Winterneulinge in Norwegen, da es an der Küste nicht so kalt wird wie im Binnenland.

Sportlich aktiv

Wer im Winter nach Norwegen kommt, tut dies sicher nicht, um die Tage im Hotelzimmer zu verbringen. Wintersport ist Kulturgut in Norwegen und dank der Berge gibt es nicht nur Langlaufloipen, sondern auch Abfahrtpisten für Ski- und Snowboardfahrer. Der neueste Nervenkitzel für geübte Skifahrer ist Ski Kiting. Wie beim Kite Surfen wird man von einem Lenkdrachen gezogen, nur halt auf Schnee. Im Gegensatz zu vielen alpinen Skigebieten ist Norwegen nach wie vor schneesicher und im Norden des Landes dauert die Skisaison fast sechs Monate.

Hundeschlittentouren sind beliebte Touristenaktivitäten. Auch mit Pferdeschlitten, Schneemobil oder Schneeschuhen lassen sich die verschneiten Berge und Wälder Norwegens erkunden. Angeboten werden kleinere Touren und Tagestouren zu den Rentierherden der Sámi.

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Während viele die Vorweihnachtszeit vor allem mit dem hektischen Einkauf von Geschenken und dem eintretenden Winter verbinden, gibt es doch eine Sache, auf die man sich das gesamte Jahr freut: Den Weihnachtsmarkt.

Wenn die Luft wieder vom Geruch von Lebkuchen und Glühwein erfüllt ist und sich die ganze Stadt an den Ständen trifft, um gemeinsam die besinnliche Zeit des Jahres zu genießen. Nicht nur Deutschland hat dabei schöne Märkte zu bieten, auch das europäische Ausland weiß zu punkten.

1. Wiener Rathausplatz

Der Weihnachtsmarkt im Herzen von Wien ist erster Anlaufpunkt für Wiener und Touristen aus der gesamten Welt. Mit über 150 Ständen und einem wunderschönen Weihnachtsbaum ist der Markt in der österreichischen Hauptstadt eines der Highlights unter den Weihnachtsmärkten.

2. Historischer Weihnachtsmarkt Hamburg

Hamburg hat jedes Jahr bis zu vier Weihnachtsmärkte im Herz der Stadt zu bieten. Was den historischen Markt direkt vor dem Rathaus so besonders macht, ist nicht nur die Weihnachtsparade, sondern der Fokus auf das Kunsthandwerk. Kunst statt Kommerz lautet das Motto in Hamburg.

3. Christkindelsmärik – Straßburg

Frankreichs ältester Weihnachtsmarkt ist gleichzeitig auch einer der größten Märkte der Welt. Das Aufgebot von Ständen und Attraktionen zieht sich durch mehrere Plätze und Straßen und wird von einer riesigen Tanne im Stadtzentrum gekrönt.

4. Meraner Weihnachtsmarkt, Südtirol

Direkt an der Kurpromenade gelegen, bietet dieser historische Weihnachtsmarkt Spezialitäten und Besonderheiten der Tiroler Welt.

5. Nürnberger Christkindlesmarkt

Bereits seit dem 16. Jahrhundert gibt es den Weihnachtsmarkt unter dem Schatten der Nürnberger Altstadt. Jedes Jahr zieht es Hunderttausende Menschen aus allen Regionen auf den Markt, auf dem es Speis und Handwerk zu finden gibt.

6. Maastrichter Weihnachtsmark, Niederlande

Mit Eiskunstbahn, zweistöckigem Karussell und Riesenrad ist der Weihnachtsmarkt in Maastricht ein bedeutendes Volksfest geworden. Während man wartet, kann man die holländischen Pfannkuchen genießen.

7. Weihnachtsmarkt im Vergnügungspark Liseberg

Bereits seit 15 Jahren wird in diesen Vergnügungspark pünktlich zu Weihnachten eine ganz eigene Welt geschaffen, in der man buchstäblich in ein Weihnachtswunderland eintauchen kann.

8. Christkindlmarkt auf dem Salzburger Dom- und Residenzplatz

Traditionelle Handwerkskunst und ein zum Leben erwachtes Krippenspiel sind nur zwei der Highlights, die der Weihnachtsmarkt im Zentrum von Salzburg zu bieten hat.

9. Leuvener Weihnachtsmarkt

Ein künstlicher Fichtenwald, belgische Naschereien und ein Ambiente im Herzen der Altstadt machen den Weihnachtsmarkt in der belgischen Stadt zu einem tollen Ereignis für die Wochen vor Weihnachten.

10. Weihnachtsmarkt Breslau

Unter dem Namen Jarmark Bozonarodzeniowy veranstaltet die Stadt Jahr für Jahr einen internationalen Weihnachtsmarkt, der unter Freunden der Feste als der Größte und schönste Markt in ganz Europa gilt.

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Surfprofis aus aller Welt träumen zwar immer noch von Hawaii, aber die perfekten Wellen finden sich auch näher, für manchen sogar direkt vor der Haustüre. Wir stellen die 10 besten Surfspots in Europa vor.




Deutschland: Fehmarn

Die Ostseeinsel Fehmarn ist in der Surferszene bestens bekannt. Altenteil und Westmakelsdorf sind dabei die begehrten Spots der Insel zwischen Kieler und Mecklenburger Bucht. Bis zu drei Meter hohe Wellen werden am Spot Altenteil verzeichnet, der besonders wegen dem leichten Einstieg sehr beliebt ist. Gigantische Wellen und starke Strömung erwarten die Surfprofis am Spot Westmakelsdorf. Auf der Insel verteilen sich zahlreiche Surfschulen, was auch dem großen Zulauf von Surfern geschuldet ist.

Frankreich: Hossegor

An der französischen Atlantikküste findet sich einer der Top-Favoriten unter den europäischen Surfspots. Der französische Ort Hossegor gilt als Treffpunkt für Surfer aus der ganzen Welt. Der steil abfallende Strand von Hossegor ist ein idealer Wellenbrecher, bis zu fünf Meter hohe Wellen sind hier keine Seltenheit. Auch der Wind bläst kräftig. August und September sind die begehrten Reisemonate für Surfer, das Wasser hat in diesen Monaten noch eine Temperatur von 20 Grad und mehr. Im September eines jeden Jahres werden hier außerdem die Surfweltmeisterschaften ausgetragen.

Niederlande: Scheveningen

Der perfekte Wellengang, Surfzonen, ein eigenes Surfdorf, zahlreiche preiswerte und auf Surfer zugeschnittene Unterkünfte, Surfschule, Surfshop und herrliche Strandpromenade – Was will man als Surfprofi mehr? Der Surfspot Scheveningen bietet einfach alles und ist daher einer der gefragtesten Surfhochburgen in Europa. Im Sommer gibt es einige gute Swells, auf die sich dann aber gleich alle Surfer zusammen stürzen. Wer mehr Ruhe und regelmäßig gute Wellen haben möchte, der wählt die Herbst- und Wintermonate für einen Surfurlaub in Scheveningen.

Spanien/Kanaren: Teneriffa

Das Traumziel für Urlauber aus aller Welt, ist auch eine der fantastischen europäischen Surferinseln. Im Norden und Süden der Insel finden sich die Top-Spots wie El Socorro in Los Realejos, El Medano, Igueste de San Andres.

Spanien/Kanaren: Fuerteventura

Die zweitgrößte Insel der Kanaren wird in Surferkreisen auch das Hawaii Europas genannt. Ganzjährig kann hier bei angenehmen Klima und idealen Wassertemperaturen gesurft werden. Etliche Surfspots reihen sich an den Küsten nahezu aneinander und bieten unterschiedliche Levels für Surffans. Die Nordküste bei Corralejo weist dabei die meisten Surfspots auf und ist auch für die Surfstars der Anziehungspunkt Nummer eins auf Fuerteventura.




Spanien/Kanaren: Lanzarote

Die Feuerinsel mit ihren Mondlandschaften ist europaweit einer der schönsten Spots, an dem die Surfer gerne in den Wintermonaten weilen. Lanzarote wartet mit einer Vielzahl von Surfspots für Anfänger und Profis. An den Reefbreaks nahe La Santa zeigen die Surfstars was sie können.

England: Cornwall

Die malerische Grafschaft Cornwall im Südwesten Englands gilt ebenfalls als eine der besten Surfregionen in Europa. Angenehmes Klima und Wassertemperaturen, traumhafte Strände und Reefbreaks bieten für Anfänger wie Profis die besten Voraussetzungen. Die Newquay Bay ist das bevorzugte Ziel für unzählige Surfer, am Reefbreak The Cribber schlagen die Wellen bis zu fünf Meter hoch. Newquay ist auch Veranstaltungsort für das Surffestival, das neben den Surffans hunderttausende Schaulustige im Sonnenmonat August anlockt.

Portugal: Peniche/Praia Supertubos

Wenn ein europäischer Hotspot für Surfer einem Wellenvergleich mit Hawaii sehr nahe kommt, dann ist es der Strand Praia Supertubos, der sich in der portugiesischen Stadt Peniche befindet. Die starken Wellen formen Röhrchen, was ihnen auch den Namen „Pipeline“ eingebracht hat. Der anspruchsvolle Spot eignet sich für Profis.

Dänemark: Klitmoller

„Cold Hawaii“, diesen Spitznamen trägt der Küstenabschnitt von Klitmoller, einem Ort in der dänischen Kommune Thisted. Spots wie Norre Vorupor oder Agger sind für ihre hervorragenden Wind- und Wellenbedingungen europaweit bekannt. Wer Surfen und Beachparty in cooler dänischer Atmosphäre erleben will, der reist im August an, wenn das Soulfiles Festival stattfindet.

Italien: Sizilien/Le Capannine

Italienische Lebensfreude, sizilianischer Charme, ein hoher Wellengang und hervorragende Windbedingungen machen das Surfvergnügen an den unzähligen Spots der Küste aus. Die große Surferszene aus aller Welt trifft sich in Catania am Surfspot Le Capannine. Goldener Sandstrand, strahlende Sonne und bis zu drei Meter hohe Wellen sind hier Programm.

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