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Italien gehört zu den beliebtesten Destinationen für Motorradfahrer innerhalb Europas. Von den Dolomiten bis zum Meer bietet das Land nicht nur Dolce Vita, sondern auch abwechslungsreiche und beeindruckende Landschaften die sich auf zahlreichen Routen von Nord bis Süd erkunden lassen.

Um den Gardasee herum führt die „Gardesana Occidentale“ und erlaubt bei einer Motorradtour einen stetigen Panoramablick auf Italiens größten und schönsten See. Dabei ist nicht nur die lange Uferstraße ein Muss, sondern auch eine Fahrt die Straßen hinauf ins alpine Hinterland. Eine der vielen möglichen Routen führt entlang des Passo di Croce Domini, ein Gebirgspass auf 1892 Metern Höhe, der mit engen, sich windenden Wegen richtig Spaß macht und beeindruckende Ausblicke auf die Berglandschaft bietet. Der nahe des Sees gelegene 30 Kilometer lange Gebirgszug Monte Baldo zwischen dem Gardasee und Etsch läd bei einer Motorradtour dazu ein, seine europaweit einzigartige Pflanzenwelt zu bestaunen.

Ein regelreichter Traum für Motorradfahrer und Liebhaber von Berglandschaften sind die Dolomiten im italienischen Südtirol. Eine Motorradtour in den Dolomiten führt durch majestätische Berge, bei deren Anblick man kaum aus dem Staunen kommt. Auf den Strecken verbinden kurvenreiche Pässe malerische Städte wie Klausen und Brixen, die einen Zwischenstopp wert sind.

Den Brenner verbinden die meisten mit Stau und wollen ihn möglichst schnell passieren, doch für Motorradfahrer bietet auch die Brennerregionen tolle Touren, die über zahlreiche Pässe stetig talabwärts führen und mit Highlights wie der schönen Stadt Trient aufwarten.

Wer weiter gen Süden fährt, kann die Grenze zwischen den Bergen und dem Mittelmeer bei einer Motorradtour über die Grenzkammstraße in Ligurien erleben. Beeindruckende Felsformationen bei einer Fahrt in teils über 2000 Metern Höhe in glasklarer Luft machen eine Tour durch Ligurien zu einem einzigartigen Erlebnis für Abenteurer und Naturfreunde.

Wer nicht nur die Natur, sondern auch Kultur erleben möchte, kann dies bei einer Motorradtour durch die Toskana. Mediterrane Atmosphäre, beeindruckende Marmorbrüche und idyllische Orte abseits der Touristenströme säumen die Strecke durch die apuansichen Alpen in Küstennähe und erlauben Abstecher zu kulturellen Highlights wie Pisa und Florenz.

Von den Bergen zum Meer: Direkt am Meer entlang führt die 90 Kilometer lange Amalfitana nahe Neapel. Hier geht es entlang geschmeidiger Kurven von Strand zu Strand. Auch eine Überfahrt nach Sardinien lohnt sich, ist die Mittelmeerinsel ebenso ein Paradis für Motorradfahrer. So lässt sich die Gegend auf kurvenreichen Pässen und traumhaften Routen entlang der Küste erkunden.

Neben Bergen und Meer beeindruckt Italien auch mit sattem Grün in der Region Umbrien neben der Toskana. Auf kurvigen Strecken geht es hier durch das grüne Herz Italien vorbei an mittelalterlichen Städten inmitten einer ruhigen Region, die kaum von Touristen aufgesucht wird.

Ganz gleich ob in den Bergen, die sich von Nord bis Süd durch das Land ziehen, an Seen oder direkt am Meer, abenteuerlich oder kulturell orientiert – Italien ist ein ideales Reiseziel für Motorradfahrer voller Abwechslungen, das man sowohl in der Haupt- als auch in der Nebensaison genießen kann. Egal auf welche Region die Wahl fällt, auf jeder Strecke warten hinter der nächsten Kurve einladende Orte zum Einkehren während einer unvergesslichen Motorradreise!

Foto: © Stockr – Fotolia.com

Viele Urlauber, die es zur kalten Jahreszeit nach Skandinavien verschlägt, sind absolut begeistert von ihren Erlebnissen. Ja, es ist kalt, im Inland mehr als an der Küste, aber dafür trifft man garantiert nicht auf Touristenmassen.

Blaue arktische Nächte

Licht ist weit im Norden Europas im Winter Mangelware. Dafür hat es seinen ganz eigenen Zauber. Das Dämmerlicht der arktischen Nacht taucht alles in blaues Licht. Auch in den Breitengraden, wo sich die Sonn noch für einige Stunden über den Horizont erhebt, ist das Licht ein Erlebnis für sich.
Hauptattraktion des arktischen Winters ist natürlich das Nordlicht. Als Hauptstadt des Polarlichts gilt Tromsø. Die Stadt im Norden Norwegens ist bequem mit dem Flugzeug zu erreichen. Wer es nicht eilig hat, reist stilvoll mit dem Hurtigruten Dampfer.

Eishotels und Kreuzfahrten

Eishotels sind mittlerweile in aus dem skandinavischen Winter nicht mehr wegzudenken. Komplett aus Eis und Schnee erbaut, schlafen die Gäste warm in Decken und Schlafsäcke gehüllt. In den Zimmern ist es zwar wärmer als draußen, doch es herrschen immer noch Minusgrade. Teilweise sind sogar die Gläser in der Hotelbar aus Eis. Ein wahrlich frostiges Erlebnis!
Wesentlich wärmer ist es hingegen in der Kabine eines Hurtigruten Schiffes. Die Linienschiffe verkehren selbstverständlich auch im Winter. Tagsüber werden Landausflüge angeboten, passend zur winterlichen Landschaft. Touren mit Hundeschlitten oder Schneemobilen sind allemal eine Winterreise wert. Hurtigruten Kreuzfahrten sind ideal für Winterneulinge in Norwegen, da es an der Küste nicht so kalt wird wie im Binnenland.

Sportlich aktiv

Wer im Winter nach Norwegen kommt, tut dies sicher nicht, um die Tage im Hotelzimmer zu verbringen. Wintersport ist Kulturgut in Norwegen und dank der Berge gibt es nicht nur Langlaufloipen, sondern auch Abfahrtpisten für Ski- und Snowboardfahrer. Der neueste Nervenkitzel für geübte Skifahrer ist Ski Kiting. Wie beim Kite Surfen wird man von einem Lenkdrachen gezogen, nur halt auf Schnee. Im Gegensatz zu vielen alpinen Skigebieten ist Norwegen nach wie vor schneesicher und im Norden des Landes dauert die Skisaison fast sechs Monate.

Hundeschlittentouren sind beliebte Touristenaktivitäten. Auch mit Pferdeschlitten, Schneemobil oder Schneeschuhen lassen sich die verschneiten Berge und Wälder Norwegens erkunden. Angeboten werden kleinere Touren und Tagestouren zu den Rentierherden der Sámi.

Foto: © JFL Photography – Fotolia.com

Natürlich haben auch Herbst und Winter schöne Tage, aber wenn es erst am Vormittag halbhell wird und sich bereits am frühen Nachmittag dunkles Grau über den Alltag legt, dann sind selbst ausgesprochene Frohnaturen nicht vor leichten Anfällen von Melancholie und Spätjahrdepression gefeit.

Wie schön wäre jetzt ein Davonfliegen aus der Dunkel- und Fröstelzeit in Weltgegenden, wo es immer wunderbar sonnenwarm ist, wo glasklares Wasser zum Baden einlädt und wo endlose Sandstrände zum Träumen verführen! Doch auch zuhause gibt es Möglichkeiten für kleine Fluchten. Top-Tipp: Die Heizung aufdrehen, ein tropisches Getränk auf den Tisch, eine Fernweh-DVD in den Player legen und und dann gemütlich in eine je nach Geschmack von Action, Romantik, Comedy oder Drama dominierte Sommerwelt abtauchen. Da empfehlen sich zum Beispiel Fernwehfilme wie:

1.The Beach

Der 2000 uraufgeführte amerikanisch-britische Film „The Beach“ verbindet eine dramatische, manchmal durchaus verstörende Story mit der geradezu schwelgerischen Schönheit der thailändischen Ko-Phi-Phi-Don-Inselgruppe. Hauptschauplatz ist ein ebenso versteckter wie schöner Sandstrand, dessen Zugang nur wenige Eingeweihte kennen. Der junge US-Tourist Richard (Leonardo DiCaprio) und ein befreundetes Surfer-Pärchen machen sich abenteuerlustig auf die Suche und stoßen schließlich tatsächlich auf den sagenhaften Strand, der von einer Gruppe von ausgeflippten Aussteigern bewohnt wird. Die drei Neuen dürfen bleiben. Das vermeintliche Tropenparadies erweist sich bald als problematischer Ort. Die Britin Sal (Tilda Swinton) führt ein autoritäres Regime über die Gruppe, Haupteinnahmequelle ist Marihuana-Handel und Eifersüchteleien sind an der Tagesordnung. Im Showdown kommt es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Marihuana-Bauern, was letztlich zur Vertreibung aus dem vermeintlichen Paradies führt.

2.Eat Pray Love

Heiterer geht’s da beim US-Streifen „Eat Pray Love“ (2010) zu. Hauptdarstellerin Julia Roberts spielt die unglückliche New Yorkerin „Liz Gilbert“, die sich nach Scheidung und gescheiterter Affäre eine Auszeit nimmt: Ein Jahr lang lässt sich Liz auf der Suche nach sich selbst durch die Urlaubsländer Italien, Indien und Indonesien treiben. Hier erlebt sie nach dem vom Filmtitel vorgegebenen Schema Genüsse der italienischen Küche, Eingebungen und Seelenfrieden durch Gebete in Indien und schließlich auf Bali eine neue Liebe.

3. Ein Schatz zum Verlieben (Fool´s Gold)

In US-Streifen „Ein Schatz zum Verlieben“ (2008) dreht sich der heiter-romantische Plot genaugenommen um zwei Schätze: Um einen alten Piratenschatz, den Finn (Matthew McConaughey) und Tess (Kate Hudson) in karibischen Gewässern suchen sowie um den Schatz ihrer Liebe. Am Anfang des (vor allem im Seegebiet des australischen Great Barrier Reef gedrehten) Films sind Finn und Tess ein geschiedenes Paar. Am Ende des 112-Minuten-Movies sind die beiden nach etlichen Abenteuern um einen Piratenschatz reicher und wieder ein Liebespaar.

4. Blue Crush

Mit dem Surfer-Film „Blue Crush“ schaffte Kate Bosworth in der Rolle der „Anne Marie Chadwick“ der Sprung in die Oberliga der jungen US-Film-Stars. Nach bewährtem Hollywood-Muster gelingt es der durch einen Unfall traumatisierten Anne ihre Angst zu überwinden und ihren persönlichen „Amerikanischen Taum“ zu verwirklichen. In ihrem Fall ist es der Sieg in einem vor der Hawaii-Insel Maui spektakulär in Szene gesetzten Surf-Wettbewerb. Der Sieg ebnet Anne den Weg in den protitablen, finanzielle Unabhängigkeit versprechenden Profi-Surfsport.

5. Into the Blue

Hollywood-Star Paul Walker kann in dem Über- und Unterwasserthriller „Into the Blue“ (2005) als „Jared“ ausgiebig seinen Sixpack-Körper zeigen. Seine Partnerin Jessica Alba steht ihm als „Sam“ mit ihrer ebenfalls wenig verhüllten Superfigur zur Seite. Die in der Karibik gedrehte US-Produktion geizt nicht mit Action-Szenen vor exotischer Kulisse, bei denen Kokain-Gangster, Hai-Angriffe und ein Schatzfund den dramaturgischen Rahmen bilden.

6. Same Same But Different

Nicht nur amerikanische, auch deutsche Filmemacher drehen gern in tropischer Umgebung. Der von Regisseur Detlev Buck 2009 vorgestellte Streifen „Same Same But Different“ wurde in Kambodscha gedreht. Der Film erzählt anlehnend an die wahren Erlebnisse des deutschen Journalisten Benjamin Prüfer eine anrührende Liebesgeschichte. Benjamin (im Film von David Kross verkörpert) lernt in Pnom Penh das Barmädchen Sreykeo (Apinya Sakuljaroensuk) kennen und lieben. Sreykeo ist an Aids erkrankt und steckt Ben an. Die Beziehung der beiden jungen Menschen entwickelt sich überaus schwierig. Der Film endet aber dennoch hoffnungsvoll.

7. Nach 7 Tagen ausgeflittert (The Heartbreak Kid)

In der US-Komödie „Nach 7 Tagen ausgeflittert“ (2007) stolpert Comedy-Star Ben Stiller als Liebes-Spätzünder „Eddie“ durch seine vollkommen missglückten Flitterwochen mit Lila (Malin Maria Åkerman) im mexikanischen Pazifik-Ferienort Los Cabos. Eddie hat Lila erst kurz vor ihrer Hochzeit kennengelernt und entdeckt merkwürdige Seiten an seiner Frau. Parallel dazu verliebt er sich in seine Landsmännin Miranda (Michelle Monaghan). Nach mehreren überraschenden Wendungen in der Story lässt sich der sowohl von Lila als auch von Miranda verlassene Eddie dauerhaft in Los Cabos nieder und heiratet eine Mexikanerin. Doch auch dieses Glück scheint bedroht.

8. Tage am Strand (Adore)

Die anspruchsvolle australisch-französische Kino-Produktion „Tage am Strand“ (2013) setzt die Novelle „The Grandmothers“ von Doris Lessing filmisch um. Der an der Küste von New South Wales im idyllischen Badeort Seal Rocks gedrehte Film erzählt die Geschichte zweier von Naomi Watts und Robin Wright dargestellten engen Freundinnen, deren beiden 18-jährigen Söhne ebenfalls eng miteinander befreundet sind. Die Ehemänner und Väter spielen neben dieser Vierer-Konstellation, in der eines Sommers die Frauen jeweils den Sohn der Freundin zum Liebhaber machen, so gut wie keine Rolle.

9. Soul Surfer

Wie in „Blue Crush“ erzählt der US-Film „Soul Surfer“ (2011) die Geschichte einer in Hawaii lebenden Surferin, die es zu Profi-Ehren bringen will. „Soul Surfer“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Das Handicap von Bethany Hamilton (AnnaSophia Robb) ist ihr fehlender Arm. Ein Hai hatte 2003 der damals 13-jährgen den linken Arm abgebissen. Aber sie gibt nicht auf und verfolgt zäh ihr Ziel, Berufssurferin zu werden.

10. Nie wieder Sex mit der Ex (Forgetting Sarah Marshall)

Hawaii ist auch der Schauplatz für die US-Komödie „Nie wieder Sex mit der Ex“ mit Jason Segel als „Peter Bretter“ in der Hauptrolle. Film-Komponist Bretter macht nach seiner enttäuschten Liebe zu Sarah (Kristen Bell) Urlaub auf der Hawaii-Insel Oahu. Hier taucht zufällig auch Sara mit ihrem neuen Liebhaber auf. Peter beginnt eine Beziehung mit der schönen Rachel (Mila Kunis), lässt sich aber kurz danach wieder mit seiner Ex ein. Folge ist ein witzig erzähltes Chaos mit Verwicklungen, die schließlich aber mit einem Happy End ihren Abschluss finden.

Mallorca gilt als eine der beliebtesten Ferieninseln in Europa und das kommt nicht von ungefähr. Sonnenanbeter, Partypeople, Naturfreunde, Kultur- und Kunstliebhaber, Sportler, Jung & Alt finden auf der Insel mit über 120 Stränden jeder für sich das richtige Plätzchen zum Entspannen oder Aktivsein. Wir stellen fünf der schönsten Strände auf Mallorca näher vor.

Platja es Trenc

Platja es Trenc bei Campos ist zweifelsohne eine der bekanntesten und schönsten Strände auf der Urlaubsinsel mit einem Touch von Karibik. Er gilt als längster Naturstrand Mallorcas und steht unter Naturschutz. Der fast weiße Sandstrand am türkisblauen Meer wird von breiten Dünen gesäumt und ist ein Eldorado für Sonnenhungrige, Wassersportler und Schwimmfreunde. Platja es Trenc ist mit seinem flachen Einstieg ein ausgesprochener Familienstrand. Schnorchler und Taucher lieben den kristallklaren Blick unter Wasser und auch Surfer fühlen sich hier bei starken Wellen wohl. Am Strand finden sich auch Verpflegungsmöglichkeiten, sanitäre Anlagen, sowie ein Sonnenschirm- u. Liegestuhlverleih. Die herrlich weite und mit Büschen bewachsene Dünenlandschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Ein Strandabschnitt steht den FKK-Freunden zur Verfügung.

Cala Mesquida

Eingerahmt von felsigen Hügeln, präsentiert sich der Strand in der Bucht von Cala Mesquida nahe Artá, umgeben von einer sagenhaften Dünenlandschaft. Der helle Sand bietet einen fantastischen Kontrast zum karibisch anmutenden türkisfarbenen Meer. Der Strand ist ideal für Familien mit Kindern, das Badevergnügen ist durch eine Aufsicht doppelt sicher. Surfen, Paragliding und Wasserski gehören zu den beliebten Wassersportaktivitäten am Strand Cala Mesquida. Gäste finden hier alles vor, was für einen Tag am Meer unverzichtbar ist: Eine Strandbar für die Verpflegung, Duschen und Toiletten, Verleih von Sonnenschirmen und Liegestühlen. Die Dünenlandschaft in der naturgeschützten Bucht ist das Zuhause von zahlreichen Vogelarten und weist große Vorkommen von Möwen und Kormoranen auf.

Cala Torta

Ein unbebauter Bilderbuchstrand im Schutz gigantischer Felsformationen und mit einem unendlich weiten Meerblick, wie ihn einst Robinson Crusoe genossen haben muss. Cala Torta bei Artà ist Idylle pur. Das glasklare Wasser in feinsten Türkisnuancen bietet sich hervorragend zum Baden, Tauchen und Schwimmen an. Aufmerksamkeit ist dennoch geboten, da der Strand stark abfällt und auch kräftige Wellen anzieht. Mehrere einsame Badeplätze machen Cala Torta zu einem beliebten Strand für Anhänger der Freikörperkultur. Küstenwanderungen führen bis zum Strand von Cala Mesquida.

Cala Deija

Der Strand von Cala Deija bei Soller erinnert auf den ersten Blick an eine urige Piratenbucht. Die Zeit scheint hier still zu stehen. Genau diese Atmosphäre lieben auch die prominenten Gäste, von denen viele in der Nähe Ferienwohnungen besitzen. Bewaldete Steilhänge und Obstplantagen bestimmen das Bild ebenso wie kleine Bootshäuser, die sich wie von Malerhand platziert, am Strand befinden. Der Kiesstrand führt in das saphirblaue, kristallklare Wasser. In den Sommermonaten kann es hier jedoch extrem eng werden, da dieses Kleinod sehr gut besucht ist. Der Strand verfügt über ein exzellentes Fisch-Restaurant.

Platja s´Amarador

Dieser Strand bei Santanyi wird oft als schönster Strand der Insel Mallorca bezeichnet. Gelegen im Parque Natural de Mondragó, bietet er Freiraum für Körper und Geist. Gigantische Hotelbauten sind hier Fehlanzeige, was auch mit ein Grund für den idyllischen Badeplatz ist. Der weiße Sandstrand wird umgeben von einem herrlich grünen Pinienwaldbestand und ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen im Naturschutzgebiet. Strandbar, Toiletten und Duschen, der Verleih von Sonnenschirmen und Liegestühlen bieten Komfort für den Badegast.

Foto: © lunamarina – Fotolia.com

Die Schweizerin Sarah befindet sich derzeit auf einer spannenden Weltreise und lebt damit ihren Traum. Über ihre Erlebnisse berichtet sie in ihrem Blog. Im Interview erzählt Sarah von ihren Reisen und Erlebnissen.

Hallo Sarah, bitte stell Dich den Reiseguide-Lesern kurz vor.

Ich betreibe den Reiseblog Rapunzel will raus und schreibe leidenschaftlich gerne über die Traumziele dieser Welt. Gereist bin ich irgendwie schon immer und jetzt gerade auf einer Weltreise. Vor 13 Monaten bin ich losgezogen, durch Asien und Europa gereist. Zur Zeit bin ich in Zentralamerika unterwegs, gerade auf der Yucatan-Halbinsel in Mexiko.

Wie kamst Du zum Reisebloggen und worüber schreibst Du am liebsten?

Meinen Reiseblog habe ich während der Vorbereitung meiner Weltreise gestartet. Als ich das Internet auf der Suche nach Tipps durchforstet habe ist mir bewusst geworden, dass ich das auch will: Schreiben und Reisen. So konnte ich meine Leidenschaften vereinen und daraus etwas Nützliches für andere Reisende entstehen lassen.

Heli Pad Bar in Kuala Lumpur
Heli Pad Bar in Kuala Lumpur

In China
Strassenschilder in China

Wie kam es zu Deinem Nickname Rapunzel?

Ich habe lange über einen passenden Blognamen nachgedacht. Ich wusste nur, dass ich etwas anderes wollte als irgendwas mit Reisen im Namen. Wie ich schlussendlich auf Rapunzel kam, weiss ich nicht mehr. Aber ich liebe Märchen und für mich ist Rapunzel, die aus dem Turm in die weite Welt will sinnbildlich für meinen Drang, die Erdkugel zu erkunden.

Am Strand in Kudat, Borneo
Strand in Kudat, Borneo

Auf dem-Weg in den indischen Himalaya
Auf dem Weg in den indischen Himalaya

Auf der Akropolis in Athen
Akropolis in Athen

Auf Deinem Blog schreibst Du, dass Du gern allein reist. Warum ist das für Dich die ideale Form?

Alleine zu reisen ist für mich nicht zwingend ideal. Ich reise auch sehr gerne mit anderen. Aber meine Weltreise wollte ich alleine unternehmen, da es für meine Bedürfnisse die beste Entscheidung war. Ich wollte auf dieser Reise innerlich wachsen und vieles lernen – nebst dem Erkunden fremder Länder. Und das gelingt in diesem Ausmass nur, wenn ich alleine unterwegs bin. So muss ich alles selber machen und kann mich hinter niemandem verstecken. Ich bin selber verantwortlich und muss oft über meinen Schatten springen, wodurch ich aber vieles lerne.

Wie finanzierst Du Deine Reisen?

Meine Weltreise ist hauptsächlich durch mein Erspartes finanziert. Ab und zu gehe ich auch Kooperationen mit Hostels oder Reisebüros ein.

Wohin ging die erste Reise, an die Du Dich erinnerst und wie alt warst Du?

Die erste Reise an die ich mich erinnere, ging mit der ganzen Familie ins Tessin, den südlichen Teil der Schweiz. Dort ist es wie in einem anderen Land: Palmen, viel Sonnenschein und eine andere Sprache. Meine Eltern besitzen dort ein Ferienhaus, daher sind wir immer wieder dorthin gefahren. An die erste richtige Auslandreise erinnere ich mich an Schweden. Meine Eltern, meine zwei Brüder und ich in einem alten VW-Bus durch Deutschland bis nach Schweden. Das war vielleicht ein Abenteuer!

Was hast Du vom Reisen gelernt oder wie hat es Dich verändert?

Ich habe dem Reisen vieles zu verdanken, da ich tatsächlich glaube, dass es mich einiges gelehrt hat. In erster Linie bin ich durch das Alleinreisen sehr viel selbständiger geworden und ich habe gelernt, meine Bedürfnisse und Interessen durchzusetzen. Das war vorher schwierig für mich und beim Reisen musste ich es lernen, ob ich wollte oder nicht. Heute nehme ich somit vieles sehr viel gelassener und mit mehr Vertrauen in mich selber.

erstarrte Lava auf Hawaii
erstarrte Lava auf Hawaii

In Delhi, Indien
Delhi in Indien

Warst Du auf Deinen Reisen schon einmal an einem Ort, der überhaupt nicht so war, wie Du ihn erwartet hast? Und wenn, wo war das und was war so anders?

Ich habe mir Indonesien viel friedvoller vorgestellt. Alle schwärmen immer so von diesen Inseln, mich haben sie aber nicht zu packen vermocht. Ich hatte eine gute Zeit dort, liebe Mitreisende kennengelernt und wunderschöne Naturspektaktel gesehen, die ich nicht missen möchte. Die ganze Reise war aber mit viel Ärger verbunden und ich fühlte mich, als wollten immer alle etwas von mir. Am liebsten natürlich Geld. So extrem habe ich das bisher noch in keinem anderen Land erlebt.

Hast Du ein Lieblingsland- oder Ort?

Das ist die wohl schwierigste Frage überhaupt! Ganz ehrlich: So im Allgemeinen kann ich das nicht beantworten. Ich habe mein Herz in Südamerika verloren, meine erste lange Reise führte mich dorthin. Brasilien und Bolivien haben es mir besonders angetan. Ebenso liebe ich Marokko und Malaysia und bin begeistert von Portugal. Daher: Es kommt immer drauf an, auf welchem Kontinent.

Koh Rong Samloem Kambodscha
Koh Rong Samloem Kambodscha

Markt in Sri Lanka
Markt in Sri Lanka

Was war Deine schlimmste Erfahrung auf Reisen?

Das war in Panama. Mein Bruder und ich haben eine Sprachschule besucht und gingen abends mit anderen Schülern weg. Auf dem Nachhauseweg wurde mein Bruder und eine weitere Schülerin ausgeraubt und sind in eine Prügelei geraten. Ich musste sie schliesslich ins Krankenhaus bringen und die Stirn meines Bruders musste mit mehreren Stichen genäht werden. Wir haben einige Zeit auf der Polizeistation verbracht, mussten Gegenüberstellungen und ein riesen Drama über uns ergehen lassen. Als wir die Typen am nächsten Abend auf der Insel haben rumlaufen sehen, sind wir schleunigst nach Costa Rica weitergereist, weil wir uns einfach nicht mehr sicher gefühlt haben.

Was war Deine schönste, beste, lustigste Erfahrung auf Deinen Reisen?

Da gibt es so viele tolle Erfahrungen, ich bin kaum in der Lage eine bestimmte raus zu picken. Meistens sind es bestimmte Personen die eine Situation unvergesslich machen, Leute mit denen ich einen Moment teile, der wunderschön ist und unvergesslich bleibt.

Sarah in Angkor Wat Kambodscha
Sarah im Angkor Wat Kambodscha

Schildkröten auf Hawaii
Schildkröten auf Hawaii

Was hast Du auf Reisen immer dabei?

Kompressionsbeutel für das Gepäck, Schlafmaske und Ohrstöpsel sowie ein Schweizer Offiziersmesser.

Wohin sollte jeder einmal reisen und warum?

Jeder sollte einmal an seine Traumdestination reisen. Ganz egal ob das die Südsee, die Antarktis oder die Galapagos Inseln sind. Aber sich seinen Traum zu erfüllen ist immer eine gute Idee.

Seit wann gibt es Deinen Reiseblog?

Meinen Reiseblog gibt es offiziell seit Ende September 2013.

Sarah im Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien
Sarah im Joshua Tree National Park

Dein bester Blogpost?

Wenn es nach meinen Lesern geht, der über das Inselhopping in der Andamanensee. Dieser Artikel wird Monat für Monat am meisten gelesen. Ich persönlich mag Warum ich mir das mit dem Reisen eigentlich antue gerne.

Liest Du andere Travelblogs und wenn ja, welche?

Ich lese ganz viele andere Reiseblogs. Diese alle zu nennen würde hier den Rahmen sprengen. Mittlerweile gibt es unzählige tolle Blogs die sich dem Reisen widmen und ich versuche immer, den Überblick zu behalten. Neben Evergreens wie Bravebird oder Um die Weltreise, lese ich auch sehr gerne Bereise die Welt oder Travelpins.

Wo findet man Dich?

Blog? http://rapunzel-will-raus.ch/
Twitter? https://twitter.com/RapunzelsReisen
Facebook? https://www.facebook.com/rapunzelwillraus?fref=ts
Pinterest? https://www.pinterest.com/sarita33/
Instagram? https://instagram.com/rapunzelwillraus/
Google+? https://plus.google.com/u/0/111620845242007599828/posts

Beim Flashpacking handelt es sich um eine Variante des Backpacking, also des Rucksacktourismus. Im Unterschied zu Backpackern reisen Flashpacker jedoch etwas aufwendiger und haben ein höheres Budget zur Verfügung.

Viele Menschen träumen davon, auf eigene Faust mit dem Rucksack um die Welt zu reisen. Eine moderne Form des Backpacking stellt das Flashpacking dar. So reisen die Flashpacker ebenfalls gerne um die Welt, möchten dies jedoch mit mehr Komfort tun, da sie wohlhabender sind. So verfügen Flashpacker über eine gute technische Ausstattung wie Digitalkamera, Handy und Laptop und verbringen ihre Nächte lieber in einem Hotel anstatt in einem Hostel. Darüber hinaus reisen sie mit schnelleren Verkehrsmitteln, die kostspieliger sind.

Typische Merkmale des Flashpacking

Ein typisches Merkmal ist der größere Komfort, auf den die Flashpacker bei ihren Reisen oder gar Weltreisen zurückgreifen. Zum Beispiel möchten sie während des Reisens bequem sitzen und dabei Beinfreiheit genießen. Wann immer es möglich ist, werden Taxis oder Mietwagen für die Fortbewegung benutzt.
Zu den Unterschieden zum Backpacking gehört auch das Übernachten. So steigen Flashpacker häufig in Hotels ab, weil sie lieber in einem Einzelzimmer anstelle eines Schlafsaals nächtigen. Außerdem sind Hotels in der Regel komfortabler und sauberer als Hostels, die vor allem von Backpackern benutzt werden. Des Weiteren wissen die Flashpacker gutes Essen sehr zu schätzen.
Ein kleiner Nachteil dieser Reiseart ist allerdings, dass sich schwerer Kontakte zu einheimischen Menschen herstellen lassen, um sich mit ihnen auszutauschen. So gelten Hotels sowie Verkehrsmittel für Touristen als anonymer. Dafür ist für ältere Reisende das Flashpacking deutlich weniger anstrengend und angenehmer. Eine entscheidende Rolle spielt natürlich auch das jeweilige Reiseziel.

Die Technik ist immer dabei

Paar beim Selfie für den Flashpacker BlogTypisch für Flashpacker ist zudem, dass sie stets moderne Technik auf ihren Reisen rund um die Welt dabei haben. So werden vor allem Mobiltelefone und Laptops mitgenommen, die sich problemlos im Rucksack unterbringen lassen. Diese Geräte bieten die Möglichkeit, Informationen über Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten einzuholen. Außerdem kann der Flashpacker auch auf diese Weise Kontakte mit anderen Leuten knüpfen. Als typische Ausrüstung eines Flashpackers gelten High Tech Kameras, iPhone, MacBook sowie ein iPad samt Bluetooth Tastatur.

Sicherer reisen

Das Reisen als Flashpacker gilt als weniger riskant als das Backpacking. So ist es zum Beispiel möglich, mit einem Mobiltelefon an beinahe sämtlichen Orten auf der Welt Hilfe anzufordern, wenn dies nötig ist. Allerdings kann dadurch der Reiz des Abenteuers ein wenig leiden. Dennoch knüpfen auch Flashpacker gerne Kontakte zur Bevölkerung des jeweiligen Reisegebietes und suchen nach Erlebnissen, die sich jenseits des Massentourismus bewegen. Außerdem genießen sie es, frei reisen zu können. Durch die besseren Transportmittel, die sie dabei nutzen, sparen sie zudem wertvolle Zeit ein.

Fazit

Sowohl das Flashpacking als auch das Backpacking haben ihre Vor- und Nachteile. Bei Flashpackern handelt es sich zumeist um Reisende, die nicht mehr ganz so jung sind und mehr Geld zur Verfügung haben, wenngleich sie keineswegs reich sind. Darüber hinaus bereitet ihnen das komfortable Reisen mehr Genuss. Nicht selten verlaufen die Grenzen zwischen Flashpacking und Backpacking fließend. So hat der Flashpacker durchaus die Möglichkeit, kostengünstigere Reiseunterkünfte zu nutzen oder mit einem Bus zu fahren anstatt mit einem Flugzeug zu fliegen.

Foto: © oneinchpunch – Fotolia.com, © Zsolnai Gergely – Fotolia.com

In der Karibik französisch lernen. Französisch-Westindien, wie die französischen Antillen auch genannt werden, besteht aus insgesamt fünf französischen Departments, Guadeloupe und Martinique sowie drei anderen.

Die Inseln sind somit ein Teil der EU, wo der Euro als Zahlungsmittel dient. Wer auf die Franzoesischen Antillen reisen möchte und EU-Bürger ist, benötigt lediglich einen gültigen Personalausweis. Die offizielle Sprache ist Französisch, wobei sie oftmals mit einigen kreolischen Elementen versetzt ist. Die Bevölkerung besteht zu rund 90% aus Schwarzen oder Mulatten und nur ungefähr 5% sind Weiße. Libanesen, Inder und Chinesen machen zusammen gerechnet kaum 5% aus. Was die Gastronomie anbelangt, so lässt die einzigartige Küche keine Wünsche offen und mit einer durchschnittlichen Temperatur im Jahr von 26 Grad Celsius macht es noch mehr Vergnügen die französische Sprache zu erlernen.

Ein perfektes Urlaubsziel für eine Sprachreise

Die Hauptinseln von Guadeloupe gleichen aus der Vogelperspektive einem Schmetterling, welcher sich auf dem türkisfarbenen Wasser niedergelegt hat. Die Inseln sind das perfekte Urlaubsziel, aufgrund seiner schönen Palmenstrände und ganz besonders die Insel Grande-Terre, wo viele der Sprachreisen hinführen. Dort lädt das glasklare Wasser zum Schnorcheln und tauchen ein, aber auch zum Schwimmen und Surfen. Auf keinen Fall sollte während einer Sprachreise in die Karibik der Nationalpark, der sich auf der Insel Basse-Terre befindet, verpasst werden, denn hier erwartet die Besucher eine verschwenderisch tropische Pflanzenwelt. Innerhalb des Nationalparks führen 300 km Wanderweg vorbei an seltenen bäumen und Baumfarnen sowie schwefelhaltigen Quellen, Kratern und Wasserfällen. Wer über genügend Kondition verfügt, der kann den Gipfel des Vulkans La Soufriere erklimmen, der 1.467 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Die kreolische Küche ist ein Fest für die Sinne, denn raffinierte Gaumenfreuden wie Meeresfrüchte, Fisch, leckere Gemüse, tropische Früchte und vieles mehr werden aufgetischt. Neben der französischen Sprache die, man während der Reise erlernen, auffrischen oder erweitern kann, sollte man auch ddie Natur, Kultur und der Lebensweise der Inselbewohner kennenlernen.

Ein weiteres wundervolles Ziel: Französisch lernen auf Martinique

Welch ein Traum, französisch lernen in dem sonnigsten Teil Frankreichs: Martinique. Auf der Insel wird die französische Kultur perfekt mit der karibischen Lebenslust kombiniert. Das Besondere auf Martinique, hier lernen oder bessern Sie nicht einfach nur Ihre Sprachkenntnisse in Französisch, sondern Sie können auch das Tauchen erlernen und so die faszinierende Unterwasserwelt der Karibik erkunden. Wenn Sie lieber über Wasser bleiben, ist eventuell das Kitesurfen für Sie das richtige. Wer einfach nur ausspannen will, der kann das an einem der wunderschönen Strände tun.

Während man auf einer Sprachreise in die Karibik auf Martinique verweilt , geht es nicht nur um die französische Sprache, sondern auch darum die Kultur der Insel sowie deren Bewohner kennenzulernen.

Mit einem Online-Wörterbuch für Französisch lassen sich bereits vor dem Urlaub ein paar der wichtigsten Vokabeln lernen. Insbesondere Zahlen, Begrüßungen und Worte wie Danke und Bitte sind hilfreich.

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Etwa 500 Kilometer lang erstreckt sich Kroatien entlang der Ostküste des Adriatischen Meeres. Mit den der Küste vorgelagerten mehr als tausend Inseln bildet diese Region eines der beliebtesten Urlaubsgebiete Europas.

Neben Sonne, Strand und blauem Meer hat Kroatien aber auch zahlreiche sehenswerte Städte zu bieten, die einen interessanten Einblick in die Historie dieses Landes und ihrer Bewohner gestatten.

Dubrovnik – Stadt der Superlative

Der auf einer Halbinsel liegende historische Stadtkern Dubrovniks ist noch heute von einer bis zu 6 Meter dicken und 25 Meter hohen Wehrmauer umschlossen. Zahlreiche Türme, Bastionen und zwei Festungen verstärken sie. Entlang der großen Geschäftsstraße, des Stradun, wird sie von alters her in zwei Bereiche geteilt. Nördlich von ihr führen die mit blühenden Geranien geschmückten Gässchen hinauf auf die terrassenförmigen Ausläufer des Sergiuberges. Im Süden gleicht die Altstadt dagegen einem großen Museum, in dem Bauwerke wie das Franziskanerkloster mit seinem wunderschönen Kreuzgang und der ältesten Apotheke Europas oder der ehemalige Rektorenpalast ein beeindruckendes Ensemble geschichtsträchtiger kirchlicher und säkularer Bauwerke bilden.

Split – heimliche Hauptstadt Dalmatiens

So wie die Altstadt von Dubrovnik gehört auch die Innenstadt des ebenfalls an der Südküste Kroatiens liegenden Split zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt entstand aus einem riesigen Palast, den der römische Kaiser Diokletian um das Jahr 300 erbauen ließ. Der Diokletianpalast nimmt heute einen beträchtlichen Teil der Altstadt ein und stellt zusammen mit der an der Hafenbucht entlang führenden, als Riva bezeichneten Flaniermeile die Hauptsehenswürdigkeiten von Split dar. Bei einem Bummel entlang der Riva laden in historischen Gebäuden angesiedelte Geschäfte, Restaurants und Cafés zum Shoppen und Verweilen ein, und herrliche Ausblicke auf das Meer und die im Hafen weilenden Schiffe vermitteln ein traumhaftes Urlaubsgefühl.

Zagreb

Kroatiens Hauptstadt liegt abseits der Urlaubszentren weit im Landesinneren. Zagreb wird geprägt von zahlreichen Parks und dem Grün vieler Vorgärten. In seiner geschäftig wirkenden Unterstadt lässt es sich gut shoppen und vorzüglich speisen. Der Kaptol als ältester Stadtteil präsentiert dagegen eine prachtvolle Kathedrale und in der Oberstadt lohnt sich das Bummeln durch die engen Gassen oder auch der Besuch eines der hier zahlreich vertretenen Museen, wie beispielsweise des Volkskundemuseums.

Weitere Informationen in unserem Kroatien Reiseführer.

© Foto: TPopova – istockphoto.com

Die größte Metropole der Arabischen Emirate präsentiert sich vordergründig als Boomtown der Superlative. Doch auch das traditionelle Arabien kann seinen Platz noch immer behaupten. Die folgenden fünf Sehenswürdigkeiten vermitteln einen guten Eindruck von den sehr unterschiedlichen Gesichtern Dubais.

1. Burj Khalifa

Markantes Wahrzeichen Dubais ist der 828 Meter hohe Burj Khalifa. Bei klarer Sicht reicht der Blick von der Aussichtsterrasse „At the Top“, die sich auf der 124. Etage des Wolkenkratzers befindet, bis zu 100 Kilometer über die Stadt bis weit in die umgebende Wüstenlandschaft. Aufgrund des großen Besucherandrangs reserviert man die Tickets am besten vorab über das Internet. Besonders lohnenswert erweist sich ein Besuch gegen 19 Uhr, wenn zu Füßen des Burj Khalifas die „Dubai Fountains“ starten: Bis zu 150 Meter schießen dann die Wasserfontänen in die Höhe, untermalt von Musik und Lichteffekten. Dieses Schauspiel macht jede Dubaireise zu einem unvergesslichen Urlaub.

2. Dubai Mall

Direkt an den Burj Khalifa grenzt das größte Shopping-Center der Welt an. 2008 eröffnet, bietet die Dubai Mall Platz für etwa 1.200 Geschäfte, ein Multiplex-Kino sowie ein gigantisches Hai-Aquarium. Aber auch eine Eislaufbahn, über 150 Restaurants und der weltgrößte überdachte Goldmarkt befinden sich in dem 350.000 Quadratmeter großen Komplex.

3. Die traditionellen Souks im Stadtteil Deira

Das historische Zentrum Dubais erstreckt sich entlang des Creeks, wo sich noch heute die typisch orientalischen, nach Warengruppen getrennten Basare aneinanderreihen. Hier bieten auf dem betörend duftenden Gewürzmarkt pakistanische und indische Händler zu günstigen Preisen säckeweise Kardamom, Weihrauch und Curry an, während auf dem Fischmarkt die Schätze des Meeres zu bestaunen sind. Wie in Arabien üblich, darf auch in dem 300 Läden umfassenden Gold-Souk selbstverständlich nach allen Regeln der Kunst gefeilscht werden!

4. Die Strände Dubais

Puderzuckerstrand und türkisblaues, glasklares Wasser – Diese Kombination können Dubai-Urlauber an mehreren öffentlichen Strandabschnitten kostenlos genießen. Wer etwas mehr Luxus sowie eine gute Infrastruktur wünscht, leistet sich den Eintritt in einen der Beach-Parks: Im Al Mamzar Beach Park beispielsweise zählen ein Open-Air-Restaurant sowie verschiedene Sportangebote und Pools zur Ausstattung. Auch werden hier tageweise Bungalows vermietet, die über einen Wohnbereich, ein Bad und eine Terrasse verfügen. Dank der durchgängig warmen Temperaturen in Dubai sind die Strände das ganze Jahr nutzbar.

5. Die Gartenstadt Al-Ain

Ein schöner Tagesausflug führt in die Gartenstadt Al-Ain. In der üppig grünen Oase wechseln auf einem der letzten großen Kamelmärkte nicht selten dicke Geldbündel den Besitzer. Besonders donnerstags und freitags herrscht hier reges, geschäftiges Treiben. Daneben lohnt in Al-Ain ein Besuch des Hili Forts, wo sich etwa 4.000 Jahre alte prähistorische Grabstätten befinden.

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