Impfungen für Schweden

Als Reisevorbereitung für Schweden sind keine besonderen Impfungen vorzunehmen. Es wird empfohlen, die vom Robert Koch Institut vorgegebenen Standardimpfungen zu überprüfen und diese gegebenenfalls aufzufrischen.




Mädchen wird geimpftDazu werden Tetanus, Diphtherie und auch Polio gezählt. Kinder sollten entsprechend ihren Alters die Impfungen haben, die empfohlen wurden. Die Mitnahme eines internationalen Impfausweises ist anzuraten, wenn man doch einmal in medizinische Behandlung gehen muss.
Impfungen für Schweden umfassen einen Aspekt, den man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Im Südostschweden ist eine Region in der die FSME über Zeckenbisse übertragen wird. Weltweit gelten diese Gebiete als Risiko und es wird zu einer Impfung geraten. Wer sich für einen Urlaub an Schwedens Ostküste entscheidet, sollte sich vorsorglich impfen lassen. Diese Impfungen für Schweden sollte man recht zeitnah in Angriff nehmen, da die Impfung gegen FSME in der Regel aus drei einzelnen Injektionen besteht, die in einem gewissen, zeitlichen Abstand gesetzt werden.
Um sich vor Zeckenbissen zu schützen, kann man selber etwas tun. Lange Kleidung und festes Schuhwerk auf Wanderungen durch Wiesen und Felder sind wichtig. Hinzu kommt das Auftragen einer Lotion, die diese Tiere fernhalten soll.
Impfungen für Schweden umfassen sonst keine weiteren Empfehlungen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in Schweden sehr gut. In den ländlichen Regionen und in den sehr dünn besiedelten Gebieten gibt es in jeder größeren Ortschaft ein medizinische Zentrum, welches als Anlaufpunkt sämtlicher, gesundheitlicher Beschwerden dient. Von hier aus wird man im Ernstfall an das nächstgelegene Krankenhaus weitergeleitet. Die Europäische Krankenversichertenkarte wird hier anerkannt. Man muss sich allerdings außerdem noch mit einem Reisepass oder Personalausweis identifizieren. Die Kosten für eine Behandlung beim Arzt und die Kosten für die verordneten Medikamente muss man in der Regel selber tragen. Vor allem aber den Obolus in Höhe von ungefähr 200SEK (25€), der grundsätzlich berechnet wird.
In Schweden muss man im übrigen Nummer ziehen! Erst wenn die gezogene Nummer, beim Arzt oder auch in der Apotheke eingeblendet wird, darf man vortreten.

Fährfahrten und die Seekrankheit

Wer das erste Mal mit einer Fähre nach Schweden reist, kann es mit einem leichten Schwindel zu tun bekommen. Packt man sich aber vorsorglich ein paar Reisetabletten ein, ist man auch bei stärkerem Seegang gewappnet. Nicht jeder verträgt das Hin und Her auf dem Schiff. Damit ist allerdings hauptsächlich in den Herbst und Wintermonaten zu rechnen.

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