Sprache in Irland

Die Sprache in Irland dürfte für deutsche Urlauber keine großen Probleme darstellen, denn neben der ersten Amtssprache Irisch wird offiziell auch Englisch gesprochen. In der Regel spricht jeder Ansässige neben der Landessprache auch Englisch, manchmal überwiegt sogar die englische Sprache.




Sprachherkunft und Anwendung im Land

Familchlendert durch die Stadt Die irische Sprache wird im Land selbst als Gaeilge bezeichnet und zählt zu den gälischen Sprachen, die keltischen Ursprungs sind. Wie die Sprache genau in das Land gekommen ist, darüber ist jedoch nur wenig bekannt. Die Anfänge der Sprache in Irland gehen auf das. 4. Jahrhundert zurück. Die Kultur der Wikinger prägte die irische Sprachentwicklung, gerade die Handels- und Wirtschaftssprache bediente sich ab dem 9. Jahrhundert gerne skandinavischer Lehnwörter. Einen großen Einfluss hatten auch die Normannen auf die irische Sprachkultur. Das heutige Irisch zeigt sich zudem mit Dialekten, die wiederum verschiedene Mundarten aufweisen. Die lateinische Schrift bestimmt das Alphabet, dennoch mutet die irische Schriftweise für Touristen mitunter etwas seltsam an. Bei den Einwohnern ist Irisch durchaus nicht immer die erste Sprache, weitaus häufiger ist Englisch anzutreffen, das als zweite Amtssprache gilt. Daher werden Touristen, die des Englischen mächtig sind, auch kaum Probleme mit der Verständigung haben. Es finden sich allerdings einige Besonderheiten in der Aussprache, auch die Wortbedeutung variiert.

Sprachreisen und Sprachkurse Irland

Sprachreisen sind eine feine Sache, um die Sprache in Irland praxisnah zu lernen. In kleinen Gruppen werden interessante Reiseziele angesteuert, eine intensive Betreuung durch Sprachlehrer und die direkte Kommunikation im Urlaub bringen Sprachschüler schnell voran. Für den Urlaub Irisch zu lernen, ist eine Frage der eigenen Einstellung, zwingend notwendig ist es nicht. Sprachkurse lohnen sich dann, wenn sie aufeinander aufbauen und zumindest die wichtigen Grundlagen vermitteln. Wer sein Herz an Irland verliert und öfters dort den Urlaub verbringt, profitiert dann auch beim Lesen der Schilder und Hinweistafeln von seinen Irisch-Kenntnissen.

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