Impfungen für Peru

Bei einer direkten Einreise werden von den peruanischen Behörden keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. Allerdings ist vor allem das Amazonasbecken ein vom Gelbfieber bedrohtes Gebiet. Daher wird vom Robert Koch Institut dringend zu einer Impfung gegen Gelbfieber geraten.




Reise-ImpfungDas betrifft alle Reisende, die den 9. Lebensmonat vollendet haben. Die Impfung wird erst nach 10 Tagen aktiv. Das sollte man unbedingt bedenken, wenn man sich für eine Reise nach Peru entscheidet. Zudem kann es sein, dass Nachbarländer eine solche Impfung nachgewiesen haben wollen. Sollte man von Peru aus nach Bolivien oder Ecuador weiterreisen wollen, ist es ohnehin erforderlich, eine Gelbfieber Impfung nachzuweisen.
Impfungen für Peru umfassen selbstverständlich die Standard Impfungen, die generell empfohlen werden. Neben Tetanus und Diphtherie sollte man den Stand der Polio Impfung überprüfen und diese gegebenenfalls auffrischen.
Gerade Rucksacktouristen und Individualreisende entscheiden sich oftmals für einen längeren Aufenthalt. Wer mindestens 4 Wochen in Peru verweilen möchte, sollte sich zudem gegen Hepatitis A und auch gegen Hepatitis B impfen lassen. Des Weiteren werden Impfungen für Peru gegen Tollwut und Typhus angeraten.

Die Höhenkrankheit

Eine nicht zu unterschätzende Krankheit ist die Höhenkrankheit, welche vor allem Urlauber heimsucht, die sich in den Hochebenen aufhalten wollen. Allem voran das meist besuchte Reiseziel, der Machu Picchu. Immerhin befinden sich die sagenumwobenen Ruinen in einer Höhe von 2.400m. In aller Regel treten die Symptome der Höhenkrankheit ab 2.500m auf. Einige ereilt es jedoch schon eher. Charakteristisch dafür sind: Schwindel, Erbrechen, Kopfschmerz, Schlafstörung und Atemnot. Nach einer Rast oder auch einer Übernachtung sollten sich diese Symptome legen. Ist das nicht der Fall, wird dazu geraten, sich auf eine Höhe unterhalb von 2.000m zu begeben. Vielen wird der anregende Mate de Coca Tee empfohlen. Ein aus Coca Blättern gewonnener Tee, welcher vor allem von der einheimischen Bevölkerung getrunken wird. Er soll die Beschwerden der Höhenkrankheit lindern können. Wissenschaftlich erwiesen ist es natürlich nicht, aber die Bevölkerung schwört darauf. Auch das Kauen der Coca Blätter hat eine lindernde Wirkung.

Übertragung verschiedener Infektionen durch Mücken

Wer sich in das Gebiet des Amazonas begibt, muss sich ausreichend gegen Insektenstiche schützen. In Peru werden vor allem das Dengue Fieber aber auch Malaria übertragen. Darüber hinaus bestehen weitere Infektionen, welche von Mücken übertragen werden können. Eine Beratung bei einem Tropenmediziner sollte daher dringend stattfinden. Des Weiteren sind Insektenschutz und lange Kleidung sehr wichtig.

Medizinische Versorgung und die Reisekrankenversicherung

Immer wieder muss man im Zusammenhang mit den Impfungen für Peru auch auf die medizinische Versorgung zu sprechen kommen. In Lima kann man von einem sehr guten und hohen Standard ausgehen. Vor allem in den privaten Kliniken erfolgt eine sehr gute Versorgung. Anders sieht das schon in den ländlichen Regionen aus. Auch in der Stadt Cusco können keine schweren Erkrankungen und Notfälle ausreichend behandelt werden. Eine umfangreiche Reisekrankenversicherung inklusive Rücktransport ist mehr als zu empfehlen. Denn wenn es zu schweren Erkrankungen kommt, sollte man zum einen auf schnellstem Weg nach Lima wenn nicht sogar in die Heimat ausgeflogen werden. Eine kleine Reiseapotheke darf natürlich auch nicht fehlen. Diese hilft bei kleineren Beschwerden schnell und problemlos.

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