Flashpacking – Weltreisen mit etwas mehr Komfort

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Beim Flashpacking handelt es sich um eine Variante des Backpacking, also des Rucksacktourismus. Im Unterschied zu Backpackern reisen Flashpacker jedoch etwas aufwendiger und haben ein höheres Budget zur Verfügung.




Viele Menschen träumen davon, auf eigene Faust mit dem Rucksack um die Welt zu reisen. Eine moderne Form des Backpacking stellt das Flashpacking dar. So reisen die Flashpacker ebenfalls gerne um die Welt, möchten dies jedoch mit mehr Komfort tun, da sie wohlhabender sind. So verfügen Flashpacker über eine gute technische Ausstattung wie Digitalkamera, Handy und Laptop und verbringen ihre Nächte lieber in einem Hotel anstatt in einem Hostel. Darüber hinaus reisen sie mit schnelleren Verkehrsmitteln, die kostspieliger sind.

Typische Merkmale des Flashpacking

Ein typisches Merkmal ist der größere Komfort, auf den die Flashpacker bei ihren Reisen oder gar Weltreisen zurückgreifen. Zum Beispiel möchten sie während des Reisens bequem sitzen und dabei Beinfreiheit genießen. Wann immer es möglich ist, werden Taxis oder Mietwagen für die Fortbewegung benutzt.
Zu den Unterschieden zum Backpacking gehört auch das Übernachten. So steigen Flashpacker häufig in Hotels ab, weil sie lieber in einem Einzelzimmer anstelle eines Schlafsaals nächtigen. Außerdem sind Hotels in der Regel komfortabler und sauberer als Hostels, die vor allem von Backpackern benutzt werden. Des Weiteren wissen die Flashpacker gutes Essen sehr zu schätzen.
Ein kleiner Nachteil dieser Reiseart ist allerdings, dass sich schwerer Kontakte zu einheimischen Menschen herstellen lassen, um sich mit ihnen auszutauschen. So gelten Hotels sowie Verkehrsmittel für Touristen als anonymer. Dafür ist für ältere Reisende das Flashpacking deutlich weniger anstrengend und angenehmer. Eine entscheidende Rolle spielt natürlich auch das jeweilige Reiseziel.

Die Technik ist immer dabei

Paar beim Selfie für den Flashpacker BlogTypisch für Flashpacker ist zudem, dass sie stets moderne Technik auf ihren Reisen rund um die Welt dabei haben. So werden vor allem Mobiltelefone und Laptops mitgenommen, die sich problemlos im Rucksack unterbringen lassen. Diese Geräte bieten die Möglichkeit, Informationen über Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten einzuholen. Außerdem kann der Flashpacker auch auf diese Weise Kontakte mit anderen Leuten knüpfen. Als typische Ausrüstung eines Flashpackers gelten High Tech Kameras, iPhone, MacBook sowie ein iPad samt Bluetooth Tastatur.

Sicherer reisen

Das Reisen als Flashpacker gilt als weniger riskant als das Backpacking. So ist es zum Beispiel möglich, mit einem Mobiltelefon an beinahe sämtlichen Orten auf der Welt Hilfe anzufordern, wenn dies nötig ist. Allerdings kann dadurch der Reiz des Abenteuers ein wenig leiden. Dennoch knüpfen auch Flashpacker gerne Kontakte zur Bevölkerung des jeweiligen Reisegebietes und suchen nach Erlebnissen, die sich jenseits des Massentourismus bewegen. Außerdem genießen sie es, frei reisen zu können. Durch die besseren Transportmittel, die sie dabei nutzen, sparen sie zudem wertvolle Zeit ein.

Fazit

Sowohl das Flashpacking als auch das Backpacking haben ihre Vor- und Nachteile. Bei Flashpackern handelt es sich zumeist um Reisende, die nicht mehr ganz so jung sind und mehr Geld zur Verfügung haben, wenngleich sie keineswegs reich sind. Darüber hinaus bereitet ihnen das komfortable Reisen mehr Genuss. Nicht selten verlaufen die Grenzen zwischen Flashpacking und Backpacking fließend. So hat der Flashpacker durchaus die Möglichkeit, kostengünstigere Reiseunterkünfte zu nutzen oder mit einem Bus zu fahren anstatt mit einem Flugzeug zu fliegen.

Foto: © oneinchpunch – Fotolia.com, © Zsolnai Gergely – Fotolia.com

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