Impfungen für Chile

Um die Gesundheit auf Reisen zu schützen, spielen Impfungen für Chile eine Rolle. Auch Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen im Land sind zu beachten. Hinsichtlich der medizinischen Versorgung ist eine Auslandskrankenversicherung unbedingt angeraten.




Impfschutz für Chile

ImpfspritzeDie Standardimpfungen gegen Masern, Röteln, Mumps, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Virusgrippe sind generell auf Reisen und auch für Chile wichtig. Es sollte rechtzeitig vor Reisebeginn eine Überprüfung und Auffrischung der Impfungen erfolgen. Besondere Impfungen für Chile werden gegen Hepatitis A und je nach Aufenthaltsdauer und gesundheitlichen Voraussetzungen auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen. Genaue Auskunft kann hier der Tropenmediziner erteilen, der Impf-Empfehlungen entsprechend der persönlichen Indikation ausspricht und Vorerkrankungen oder chronische Erkrankungen berücksichtigt. Das gilt auch für die Medikation, die eventuell für die Dauer der Reise verändert bzw. angepasst werden muss.

Schutz vor Infektionskrankheiten in Chile

Gegen gewisse Krankheiten, die während der Reise auftreten können, finden sich keine Impfungen für Chile. Auf der Osterinsel kann das Dengue-Fieber vorkommen, eine Erkrankung, die durch bestimmte Mückenstiche hervorgerufen wird. Selten werden auch Fälle von Leishmaniose beobachtet, die Übertragung der Krankheitserreger erfolgt hier ebenfalls durch Mücken. Daher ist für Chile ein umsichtiger Mückenschutz angeraten, der aus körperbedeckender Bekleidung und Hautschutzmitteln bestehen sollte. Um Durchfallerkrankungen vorzubeugen, ist der Verzehr von rohem Fleisch, Geflügel, Fisch und Eiern bzw. Gerichten, die solche Bestandteile enthalten, tabu.

Eine weitere Erkrankung ist der Hantavirus, der sich in Ausscheidungen von Nagetieren finden kann, die über die Atemwege oder den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden. Ein spezieller medizinischer Schutz in Form von Impfungen oder Medikamenten existiert nicht. Daher ist es ratsam, bei auftretenden Kopf- und Gliederschmerzen, die mit grippeähnlichen Symptomen einhergehen, einen Arzt zu konsultieren.

Medizinische Einrichtungen und Verhalten im Krankheitsfall

In den großen Städten des Landes zeigt sich die medizinische Versorgung mit europäischen Standards, anders als in den ländlichen Gebieten, wo es oft an technischen Geräten und Ausstattungskomponenten mangelt, auch die hygienischen Verhältnisse zeigen sich mitunter unzureichend. Eine Auslandskrankenversicherung sollte unbedingt abgeschlossen werden, wichtig ist auch die Rückholoption im Notfall. Reisende sollten sich bei der Auslandsvertretung Chile über Ärzte im Land, die Englisch oder Deutsch sprechen, informieren.

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